Wenn Laster die Fahrradfahrer begleiten

Reisholz/Himmelgeist.   Durch den Ausbau des Reisholzer Hafens besteht laut der Bürgerinitiative Hafenalarm, dem ADFC Düsseldorf sowie dem VCD (Verkehrsclub Deutschland) Kreisverband Düsseldorf Mettmann Neuss die Gefahr, dass der internationale Rheinradweg bei Stromkilometer 722,5 nicht entsprechend befahrbar sein wird. Die Parteien haben einen offenen Brief an Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, an Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie an IDR-Vorstand Ekkehard Vincon geschrieben. Sie fordern eine Stellungnahme zum Thema Rheinradweg am Hafen Reisholz sowie die Entwicklung einer Lösung, die „die durchgehende, komfortable und flussnahe Führung der Radverkehrsverbindung durch den Düsseldorfer Süden gewährleistet“.

Durch den Ausbau des Reisholzer Hafens besteht laut der Bürgerinitiative Hafenalarm, dem ADFC Düsseldorf sowie dem VCD (Verkehrsclub Deutschland) Kreisverband Düsseldorf Mettmann Neuss die Gefahr, dass der internationale Rheinradweg bei Stromkilometer 722,5 nicht entsprechend befahrbar sein wird. Die Parteien haben einen offenen Brief an Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, an Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie an IDR-Vorstand Ekkehard Vincon geschrieben. Sie fordern eine Stellungnahme zum Thema Rheinradweg am Hafen Reisholz sowie die Entwicklung einer Lösung, die „die durchgehende, komfortable und flussnahe Führung der Radverkehrsverbindung durch den Düsseldorfer Süden gewährleistet“.

Nach ursprünglicher Planung sollte der Radweg von der „Schönen Aussicht“ in Benrath längs des Rheins durch den Hafen Reisholz in den Himmelgeister Rheinbogen münden. Zur Zeit führt er von der Bonner Straße über die Straße Am Trippelsberg – begleitet von Lkw-Speditionsverkehr ohne eigenen Radweg.

Die IDR, Eigentümerin des Kematen-Geländes Am Trippelsberg, wolle nun 35 000 Quadratmeter an Logistiker verkaufen, heißt es in dem Brief. In der Beschlussvorlage, die der Bezirksvertretung 9 am 3. Februar vorlag, heißt es wörtlich: „Das Grundstück liegt im Bereich des Aufstellungsbeschlusses für einen Containerhafen(...)“. Die Stadtverwaltung machte aber deutlich, dass den Belangen des KFZ-Verkehrs absolute Priorität eingeräumt wird. Der im Planungsverfahren für den Hafen als wichtig eingestufte Rheinradweg bleibt offenbar bis zur Hafenumsetzung unberücksichtigt, heißt es im Brief weiter. Auf diese Weise werde die Bedeutung der Radwege EuroVelo 15 und 3 außer Acht gelassen. Durch die bevorstehende Himmelgeister Deichsanierung solle der Baustellenverkehr ohnehin durch die Straße Am Trippelsberg führen. Es sei daher absehbar, dass ein Befahren des Radwegs an dieser Stelle unzumutbar sein wird.

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