A59-Sperrung

A 59-Sperrung in Duisburg - keine Stauprobleme an den Tagen eins und zwei

Die Arbeiten auf der A59 laufen bereits auf Hochtouren.

Die Arbeiten auf der A59 laufen bereits auf Hochtouren.

Foto: Stephan Eickershoff/ WAZ FotoPool

Duisburg.   Die A 59 ist seit Donnerstag um Mitternacht zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord und Duisburg dicht. Wir haben uns auf der Baustelle umgesehen. Dort laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Staus gab es an Tag eins und zwei auf keiner einzigen Umleitungsstrecke.

Tag eins der Sperrung der A 59 in Richtung Süden: Und die Arbeiten an der Berliner Brücke laufen bereits auf Hochtouren. Rund 100 Bauarbeiter – ausgerüstet mit Baggern, Baumaschinen und schwerem Gerät – begannen am Donnerstagmorgen um 7 Uhr mit den Fräsarbeiten. Auf dem insgesamt 5,4 Kiloemter langen Teilstück zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord (A 42/A 59) und Duisburg (A 40/A 59) entfernten sie alte Asphaltschichten.

Erfreulich: Es kam weder auf den umliegenden Autobahnen noch auf den innerstädtischen Umleitungsstrecken zu Staus oder Behinderungen. Der ausgedünnte Verkehr am Mai-Feiertag dürfte der Grund dafür gewesen sein. Der wahre Härtetest für die Umgehungsstraßen sowie die Geduld und die Nerven der Pendler dürfte erst mit dem Berufsverkehr am Montagmorgen beginnen.

Pünktlich um Mitternacht wurden in der Nacht auf Donnerstag alle möglichen Zufahrtswege auf die A 59 zwischen besagten Autobahnkreuzen gesperrt. „Zunächst sind alle Maschinen auf das Baustellengelände auf der Brücke gefahren“, berichtet Marc Bertling. Der 39-jährige Bauingenieur aus Castrop-Rauxel ist einer von insgesamt vier Straßen-NRW-Kräften, die in den kommenden fünf Monaten die Bauüberwachung übernehmen. „Wir haben heute Morgen etliche Schutzplanken demontiert und abtransportiert. Dann haben wir wie gesagt an etlichen Stellen mit dem Fräsen des Asphalts begonnen. Wir haben am ersten Tag schon richtig was geschafft“, sagte Bertling.

Es gibt weitere Verdachtspunkte für Bomben-Blindgänger

An einer Stelle in Höhe Meiderich wurde vor kurzem noch ein Bombem-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkireg entdeckt und entschärft. „Das muss nicht der letzte gewesen sein“, sagt Bertling mit etwas Sorge in der Stimme. „Es gibt hier entlang der Brücke noch mehrere Verdachtspunkte für Bombenfundorte.“

Der gesamte Bauabschnitt umfasst 17 Bauwerke und ist 5,3 km lang, allein die Berliner Brücke besteht bei 1,8 km Länge aus sieben Einzelbrücken. Saniert werden muss sie von unten und oben. Die ersten zweieinhalb Monate ist die Fahrtrichtung Düsseldorf dicht, ab Mitte Juli ist die Gegenrichtung (nach Dinslaken) dran. Anfang Oktober soll alles fertig sein. Dass es aber die komplette Zeit so staufrei und promlemlos wie an Tag eins der Autobahnsperrung bleibt, dürfte ein Traum bleiben.

Alle Infos zur A59-Sperrung auf unserer Spezialseite.

Leserkommentare (15) Kommentar schreiben