Wirtschaftsdialog

Arcelor-Mittal garantiert bis 2022 Übernahme von Azubis

Michael Maas (Arbeitsdirektor), Wolfgang Kleber (Betriebsratsvorsitzender), OB Sören Link, Paul Tetteroo (Vorsitzender der Geschäftsführung), zwei Auszubildende und Ralf Meurer (Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg) ziehen symbolisch an einem Strang.

Michael Maas (Arbeitsdirektor), Wolfgang Kleber (Betriebsratsvorsitzender), OB Sören Link, Paul Tetteroo (Vorsitzender der Geschäftsführung), zwei Auszubildende und Ralf Meurer (Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg) ziehen symbolisch an einem Strang.

Foto: Lars Heidrich

Duisburg.   Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link ließ sich bei Arcelor-Mittal über die Ausbildung informieren – und über Champagner-Verschlüsse.

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Der Draht für den Verschluss von Champagnerflaschen kommt aus Ruhrort. Das erfuhr Oberbürgermeister Sören Link bei seinem Besuch beim Stahlhersteller Arcelor-Mittal am Freitag. Und er erfuhr auch, dass ein weit größerer Teil der über eine Million Tonnen Ruhrorter Stahls zu Produkte wie Schienen, Lkw-Kurbelwellen, Ventilfedern und Wälzlagern weiterverarbeitet werden.

Ein Hauptthema beim Wirtschaftsdialog des Oberbürgermeisters war die Ausbildung beim Stahl- und Drahtproduzenten mit knapp 900 Beschäftigten. 2016 wurde in Ruhrort eine nagelneue Ausbildungswerkstatt in Betrieb genommen, im im Dezember vereinbarten Geschäftsführung und Betriebsrat, bis 2022 jährlich mindestens zehn ausgelernte Azubis unbefristet zu übernehmen. „Unsere Zukunft ist gesichert“, ist Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Kleber zuversichtlich.

Ausbildung nah am künftigen Arbeitsplatz

Im Jahr 2000 wurde bei Arcelor-Mittal mit der eigenen Ausbildung begonnen, blickte Paul Tetteroo, Vorsitzender der Geschäftsführung, zurück. Seither haben man 257 jungen Menschen ausgebildet und davon 123 unbefristet und 23 befristet übernommen. Prinzip bei Arcelor-Mittal ist eine Ausbildung nah am künftigen Arbeitsplatz. So geht es nach einer Grundausbildung in eine Frühschicht, später gibt’s auch Wechselschicht für die Azubis, die 18 Jahre und älter sind.

„Wir machen aktiv Werbung für unser Unternehmen“, beschrieb Arbeitsdirektor Michael Maas die Kooperation mit den Gesamtschulen im Umfeld. Für Studenten gebe es 20 Stipendien.

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