Duisburg. Der Duisburger Kriminalpolizei ist ein Schlag gegen einen Betrügerring gelungen. Details gehen nun aus einem Bericht des LKA hervor.

Der Duisburger Polizei ist ein Schlag gegen einen Betrügerring gelungen. Allerdings: Die Ermittlungen liegen bereits einige Zeit zurück. Details sind nun durch die Veröffentlichung des Lagebildes Wirtschaftskriminalität NRW vom Landeskriminalamt (LKA) bekannt geworden.

Elf Verdächtige sollen demnach eine Bank mit einem Fake-Handel von Autoteilen getäuscht haben. So wurden 1,6 Millionen Euro per Lastschrift abgebucht, bevor das Geldinstitut erkannte, dass das Geschäft nur zum Schein bestand.

Polizei Duisburg kommt Betrügern auf die Spur

Immerhin: Mit Rückbuchungen konnte die Bank noch einen Teil des Geldes retten, 630.000 Euro blieben aber verschwunden.

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Die Nachforschungen der Experten führten zunächst zum Geschäftsführer des Scheinunternehmens. Er wurde in Frankreich festgenommen. Als Hintermann und Haupttäter gilt ein 45-Jähriger aus Berlin. (mit dpa)