Radwege

Asphalt für den Grünen Pfad im Duisburger Norden

Der Regionalverband Ruhr saniert seit Mitte September den Radweg Grüner Pfad. Im Bild v.l.: die Bauleute Damian Meyers und Michael Kolos, Claudia Kalinowski (Landschaftspark Duisburg-Nord), Bruno Sagurna (SPD), und Marc Hennenberg (RVR-Projektleiter).

Der Regionalverband Ruhr saniert seit Mitte September den Radweg Grüner Pfad. Im Bild v.l.: die Bauleute Damian Meyers und Michael Kolos, Claudia Kalinowski (Landschaftspark Duisburg-Nord), Bruno Sagurna (SPD), und Marc Hennenberg (RVR-Projektleiter).

Foto: Ute Gabriel / Funke Foto Services

Duisburg  Der RVR asphaltiert bis Ende Oktober für 630 000 Euro den Radweg „Grüner Pfad“ zwischen Meiderich und der Emscher in Oberhausen.

. Die Absperrungen kündigen bereits seit einigen Tagen die Arbeiten am Grünen Pfad an, die Baumaschinen kommen in der nächsten Woche. Der Radweg, der über zehn Kilometer schnurgerade von der Gartsträucherstraße in Meiderich bis zur Emscher nach Oberhaussen führt, bekommt eine elf Zentimeter dicke Asphaltschicht.

Der Bautrupp des Regionalverbandes Ruhr (RVR) arbeitet sich von Ost nach West vor, nacheinander werden Trag- und Deckschicht in einer Breite zwischen 3,30 und 3,50 Metern aufgetragen. Das erste Drittel von der Emscher bis zur Skagerrakstraße in Oberhausen ist bereits geschafft. „Ende nächster Woche wollen wir hier am Landschaftspark Nord sein, Ende Oktober an der Gartsträucherstraße“, plant RVR-Projektleiter Marc Hennenberg. Parallel laufen die Arbeiten am Gehölz beiderseits der Strecken, die Grünpflege erledigt wie auch bisher die Duisburger Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB). Anschließend wird noch an den Wegekreuzungen gepflastert, die Bankette wird mit Sand angeschüttet. „Erst dann können wir wegen der Unfallgefahr die Strecke freigeben“, sagt Hennenberg. Wesentlich komfortabler sollen Radler künftig über die Piste rollen. „Deutlich haltbarer als die wassergebundene Deckschicht“, sagt Hennenberg über den Asphalt, der zwar teurer ist im Bau, deutlich günstiger aber dafür in der Unterhaltung.

Gut angelegt seien die 650 000 Euro, die zu 80 Prozent von Bund und Land, zu 20 Prozent vom RVR getragen werden, findet SPD-Ratsherr Bruno Sagurna. Der Ausbau der Route, Teil des Emscherpark-Radweges ebenso wie der „Route der Industriekultur per Rad“ werde auch dem Landschaftspark Nord schon bald mehr Besucher bringen, ist der Vorsitzender des RVR-Umweltausschusses sicher.

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