Auch missionierende Christen mögen es sauber

Foto: STEPHAN GLAGLA / WAZ FotoPool

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„In der Bibel steht: Du sollst gute Taten tun und dadurch den Herrn preisen.“ Dima Tretjakow kennt sich aus. Der Jugendliche gehört zur Evangeliumskirche Glaubensgeneration und lebt seine Religion auch im Alltag aus. Gemeinsam mit rund 30 weiteren Jugendlichen aus seiner Gemeinde beteiligte er sich freiwillig an der Auftaktaktion des Projektes „DU macht sauber“ und sammelte Müll von den Straßen in Großenbaum. Dieses Engagement begründet er mit dem Glauben an Jesus und die Bibel, durch seine Arbeit will er Gottes Willen erfüllen und auf seine Gemeinde aufmerksam machen.

Bevor die freiwilligen Helfer sich am Samstag auf den Weg machen, versammeln sie sich im brandneuen Gemeindehaus. Durch die große Gläserfront der Eingangshalle ist der unaufhörlich niederprasselnde Regen gut zu sehen – ein ungemütlicher Anblick. Beschweren will sich darüber jedoch keiner der Jugendlichen.

Die Gemeinde, die es seit 17 Jahren gibt, hat mit 170 Jugendlichen bei 450 Gemeindegliedern einen Altersschnitt, von dem die Landeskirchen nur träumen können. Die Schüler und Studenten fühlen sich stark mit ihrer Gemeinde verbunden. „Wir sind jeden Tag hier“, erzählt Dennis Prischtschepow (22) und ergänzt: „Hier gibt es jeden Tag ein anderes Angebot – etwa Theater, HipHop oder einer unserer Hauskreise.“ Auch das soziale Engagement wie diese Stadtteilreinigung gehört fest zum Jahresprogramm.

„Seit fünf Jahren gehöre ich zu dieser Gemeinde, seitdem machen wir bei dieser Aufräumaktionen mit“, weiß Dima Tretjakow. Für die Jugendlichen ist die Arbeit im Stadtteil eine gute Gelegenheit, um neue Mitglieder zu gewinnen. Als missionierende Christen sind sie ständig auf der Suche nach Interessierten. „Wir wollen den Menschen einen Weg zu Gott zeigen und ihnen von unserem Leben im Glauben erzählen“, stellen die jugendlichen Helfer klar.

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