Woche des Sehens

Augenärzte: Rechtzeitig zur Vorsorge-Untersuchung

Früherkennung: Einen regelmäßigen Besuch beim Augenarzt, hier in der Klinik Tausendfensterhaus, wird ab dem 40, Lebensjahr empfohlen.

Foto: ÖZCAN, Hayrettin

Früherkennung: Einen regelmäßigen Besuch beim Augenarzt, hier in der Klinik Tausendfensterhaus, wird ab dem 40, Lebensjahr empfohlen. Foto: ÖZCAN, Hayrettin

Duisburg.  Zur „Woche des Sehens“ vom 8. bis 15. Oktober machen Augenärzte aufmerksam auf die Früherkennung. Am 10. Oktober beantworten sie Leserfragen.

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„Das Ziel im Blick“ ist in diesem Jahr Thema der „Woche des Sehens“ vom 8. bis 15. Oktober. Zu Augenerkrankungen bietet die Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Blindenhilfswerk, das seinen Sitz in Duisburg hat, wieder ein Lesertelefon an. Drei Fachärzte beantworten am kommenden Dienstag, 10. Oktober, von 12 bis 13 Uhr Fragen zu Augenerkrankungen und ihrer Behandlungen.

Gesunde Augen – ein Leben lang: Das ist nicht nur während der Woche des Sehens das Ziel der Fachärzte. Fortschritte in der Diagnostik erlauben es ihnen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und zu stoppen. Abhängig ist die Gesundheit der Augen aber auch von den Patienten selbst. „Beispielsweise mit regelmäßiger Bewegung im Freien und einer vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung leistet man einen wichtigen Beitrag zu gesunden Augen“, erklärt Simone Henzler, Sprecherin des Blindenhilfswerks.

Gesunde Ernährung ist gut für die Augen

Die Organisation mit Sitz an der Schulte-Marxloh-Straße in Hamborn macht in der Aktionswoche gemeinsam mit Augenärzten, Optikern und Selbsthilfe-Gruppen aufmerksam auf die Situation von Menschen mit beeinträchtigter Sehfähigkeit und wirbt für die Vorsorge und Behandlung von Augenkrankheiten zur Verhütung von Blindheit. Außerdem engagiert sich das Blindenhilfswerk für den Ausbau augenärztlicher Infrastruktur in Entwicklungsländern.

Ab dem 40. Lebensjahr empfehlen Augenärzte regemäßige Vorsorgeuntersuchungen. „Die Früherkennung ist wichtig, da einige Krankheiten wie der Grüne Star und die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) für den Betroffenen zu Beginn nicht wahrnehmbar sind. Doch bereits eingetretene Schädigungen der Sehkraft sind später nicht mehr heilbar“, warnt Simone Henzler. Auch Entspannung für die Augen sollte im Alltag nicht zu kurz kommen: „Es hilft, ab und zu das Smartphone beiseite zu legen oder den Computer auszuschalten, damit die Augen so etwas entspannen können.“

Auch der Vorsitzende ist am Telefon

Stammgast am Lesertelefon ist Dr. Hans Joachim Blumbach – der Augenarzt im Ruhestand engagiert sich seit 2000 im Vorstand des Blindenhilfswerks, seit 2008 ist er Vorstandsvorsitzender. Erneut beantwortet auch Rainer Klischies Fragen der Anrufer. Der Duisburger hat sich nach seiner Facharzt-Ausbildung im Ev. Klinikum an der Fahrner Straße vor 18 Jahren als Augenarzt in Walsum niedergelassen. Oberarzt am Ev. Klinikum war auch Dr. Stephan Irle, seit 2005 ist auch er in Walsum niedergelassen. Sein Schwerpunkt sind operative Eingriffe im vorderen Augenabschnitt.

>> DER DIREKTE DRAHT ZU DEN ÄRZTEN

Bei der Telefonaktion zur „Woche des Sehens“ sind die Augenärzte Dr. Hans Joachim Blumbach, Dr. Stephan Irle und Rainer Klischies am kommenden Dienstag, 10. Oktober zu Gast in der WAZ-Redaktion. Von 12 bis 13 Uhr stellen Sie sich den Fragen der Leser.

Sie sind erreichbar unter den Durchwahlen 0203/9926-3153; -3153 und -3156 und antworten zu Augenerkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten. Anrufer werden gebeten, sich möglichst kurz zu fassen, damit viele zum Zuge kommen. Das Forum dient nicht der Terminvergabe

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