Versuchte Tötung

Blutiger Streit unter Brüdern: Polizei nimmt Duisburger fest

In Haft sitzt jetzt ein 25-jähriger Duisburger. Er soll seinen Bruder im Streit lebensgefährlich verletzt haben.

In Haft sitzt jetzt ein 25-jähriger Duisburger. Er soll seinen Bruder im Streit lebensgefährlich verletzt haben.

Foto: Kerstin Kokoska

Duisburg.   Wegen versuchten Totschlags hat die Polizei einen 25-jährigen Duisburger festgenommen. Er soll seinen Bruder lebensgefährlich verletzt haben.

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Bei einem Streit soll ein 25-Jähriger in Hochheide seinen Bruder schwer verletzt haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Richter am Donnerstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlages.

Am Dienstag hatte ein Zeuge gegen 20.52 Uhr die Polizei verständigt und wegen einer Körperverletzung alarmiert. Als die Streifenwagenbesatzung auf der Dunkerstraße im linksrheinischen Duisburg-Hochheide eintraf, entdeckten sie einen im Hausflur liegenden Mann mit schweren Kopfverletzungen. Sein Bruder gab den Beamten gegenüber zunächst an, dass er den Verletzten im Bereich eines Parks an der Mozartstraße aufgefunden und mit seinem Motorroller zu seiner Wohnung gebracht hatte. Unbekannte sollten ihn so zugerichtet haben, gab er laut Polizei zu Protokoll.

Hirnschwellung: Zwischenzeitlich Lebensgefahr

Da er sich im weiteren Verlauf seiner Ausführungen, so ein Polizeisprecher, „in Widersprüche verwickelte“, nahmen die Polizisten ihn fest. Den verletzten Bruder transportierte ein Rettungswagen ins Krankenhaus. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr aufgrund einer Schwellung des Gehirns. Eine eingerichtete Mordkommission nahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlages auf.

Am Mittwoch erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 25-Jährigen, da unter anderem eine Zeugenaussage die tätliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Brüdern bestätigte. Die Duisburger Polizei sucht weitere Zeugen, die den Bruder-Streit in der Grünanlage oder die Fahrt der Brüder mit dem Roller zur Dunkerstraße beobachtet haben. Hinweise nimmt sie unter der Rufnummer 0203/280-0 entgegen.

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