Gastronomie

Corona: Maredo-Insolvenz betrifft 23 Mitarbeiter in Duisburg

Die Maredo-Steakhäuser in Deutschland gehen wegen Corona in die Insolvenz. Betroffen ist auch das Restaurant in Duisburg (hier ein Archivbild eines anderen Hauses).

Die Maredo-Steakhäuser in Deutschland gehen wegen Corona in die Insolvenz. Betroffen ist auch das Restaurant in Duisburg (hier ein Archivbild eines anderen Hauses).

Foto: Alexandra Roth / Funke Foto Services

Duisburg.  Wegen Corona musste Maredo alle Steakhäuser schließen, jetzt hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. In Duisburg sind 23 Mitarbeiter betroffen.

Das Maredo-Restaurant in der Duisburger Fußgängerzone wird möglicherweise auch nach der Coronakrise nicht wieder öffnen: Wesentliche Unternehmen der Maredo-Gruppe haben einen Insolvenzantrag gestellt.

Als Auslöser nennt das Unternehmen die Coronakrise: Nachdem es zunächst zu einem massiven Umsatzeinbruch kam, mussten danach aufgrund der Erlasse von Bund, Land und Kommunen alle Restaurants schließen. In Duisburg betrifft die Schließung der Filiale 23 Mitarbeiter.

Maredo hatte in Deutschland zuletzt einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro

Eine Hoffnung auf Wiedereröffnung gibt es noch: Die Geschäftsführung der Maredo-Gruppe prüft derzeit, ob sie Staatshilfe erhalten kann. Mit Erkenntnissen hierzu rechnet sie noch in dieser Woche. Sollte Maredo die Voraussetzungen erfüllen, könnte das eingeleitete Insolvenzverfahren wieder zurückgenommen werden.

Maredo beschäftigt in seinen 35 Steakhäusern in Deutschland knapp 950 Mitarbeiter, davon 350 an den zehn NRW-Standorten. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro.

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