Ermittlungen

Dachdecker aus Duisburg setzt Dachstuhl in Ratingen in Brand

Trotz Löschversuchen mit einem Feuerlöscher konnte erst die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. Dafür musste ein Teil des Dachs abgetragen werden.  

Trotz Löschversuchen mit einem Feuerlöscher konnte erst die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. Dafür musste ein Teil des Dachs abgetragen werden.  

Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen/Duisburg.  Wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt die Polizei gegen einen Dachdecker aus Duisburg. Sachschaden von 100.000 Euro bei Feuer in Ratingen.

Ein Dachdecker aus Duisburg soll durch nicht fachgerechte Arbeit den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Ratingen in Brand gesetzt haben. Die Polizei ermittelt daher gegen den 50-Jährigen wegen fahrlässiger Brandstiftung. Durch das Feuer und Löschwasser entstand laut einer Mitteilung der Behörde ein Sachschaden von circa 100.000 Euro an dem Haus.

Wie die Kreispolizei Mettmann am Montag berichtete, war der Mann am Samstag gegen 13.30 Uhr an der Straße „Schöllersfeld“ im Ratinger Stadtteil Homberg mit Dichtungsarbeiten an der Schnittstelle zu einem angrenzenden Haus beschäftigt. „Vermutlich bedingt durch einen Windstoß wurde der Dachstuhl des betroffenen Hauses von einer Brennerflamme in Brand gesetzt“, so die Polizei. Trotz des Einsatzes mehrerer Feuerlöscher konnten die Flammen nicht gelöscht werden, erst die Feuerwehr Ratingen konnte den Dachstuhlbrand löschen.

Die Bewohner hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte ins Freie bringen können. Verletzte gab es nicht. Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr, die Löschzüge Mitte, Homberg/Schwarzbach, des Rettungsdienstes der Städte Ratingen, Heiligenhaus und Mettmann sowie die Polizei.

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