Corona

Defekte Atemmasken für Mitarbeiter in Duisburger Krankenhaus

Eine solche FFP3-Maske mit einem Defekt wurde dem Malteser St. Johannes-Stift (jetzt: Helios Klinik Homberg) geliefert. Der Schaden fiel rechtzeitig auf, betont das Krankenhaus.

Eine solche FFP3-Maske mit einem Defekt wurde dem Malteser St. Johannes-Stift (jetzt: Helios Klinik Homberg) geliefert. Der Schaden fiel rechtzeitig auf, betont das Krankenhaus.

Foto: Foto: WAZ

Duisburg.  Der Klinik in Duisburg-Homberg wurden defekte Atemschutzmasken der Schutzstufe FFP3 geliefert. Wie das Krankenhaus auf den Vorfall reagiert hat.

Dem Homberger St. Johannes-Stift sind defekte Atemschutzmasken geliefert worden. Die fehlerhaften FFP3-Masken seien allerdings umgehend aufgefallen. Man gehe davon aus, dass sie Mitarbeiter nicht im Kontakt mit Patienten verwendet haben, betont ein Sprecher des Krankenhauses, das seit der Übernahme durch den Helios-Konzern den Namen Helios Klinik Homberg trägt.

Sprecher: Defekte Masken an beiden Duisburger Kliniken wurden sofort ausgetauscht

„Unseren Mitarbeitern ist bei der Öffnung einer Packung eine defekte Maske aufgefallen. Daraufhin wurden umgehend die Bereiche, in denen eine solche FFP3-Maske eingesetzt wird, informiert. Die FFP3-Masken des Herstellers wurden an beiden Standorten binnen Stunden durch FFP3-Masken anderer Hersteller ausgetauscht“, so der Kliniksprecher.

Bei der Prüfung durch das Logistikzentrum der Malteser sei aufgefallen, dass lediglich eine Charge des Herstellers defekt war. In zwei Masken einer 100er-Packung habe es Löcher in einer Schutzfolie im Ventil der Maske gegeben. „Trotzdem haben wir uns entschieden, zukünftig auf einen anderen Hersteller für FFP3-Masken zu setzen“, so der Sprecher. Ohnehin werden das St. Anna-Krankenhaus und die Homberger Klinik nun über den Helios-Verbund beliefert.

FFP3-Masken werden bei der Behandlung von Covid-19-Patienten getragen

Die FFP3-Masken haben eine höhere Schutzwirkung als der normale Mund-Nasen-Schutz und werden vom Klinik-Personal nur in besonderen Behandlungssituationen getragen – etwa bei der Intubation von Covid-19-Patienten im OP. Zu außerplanmäßigen Testungen von Mitarbeitern sei es wegen der defekten Masken in der Homberger Klinik nicht gekommen, so der Kliniksprecher. Die Corona-Schutzverordnung des Landes sehe ohnehin ein tägliches Symptom-Monitoring des Personals vor, außerdem eine Testung von Mitarbeitern mit leichten Erkältungsanzeichen und von Mitarbeitern ohne Symptome.

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