Polizei-Panne

Duisburg: Polizei bricht bei Durchsuchung falsche Tür auf

Die Polizisten waren für eine Durchsuchung nach Duisburg-Marxloh gefahren. Dort erwischten sie jedoch die falsche Tür.

Die Polizisten waren für eine Durchsuchung nach Duisburg-Marxloh gefahren. Dort erwischten sie jedoch die falsche Tür.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Missgeschick bei der Duisburger Polizei: Einsatzkräfte haben bei einer Durchsuchung die falsche Tür aufgebrochen. Das war passiert:

Der Duisburger Polizei ist bei einer Wohnungsdurchsuchung in Marxloh eine Panne passiert: Die Beamten ließen vom Schlüsseldienst die falsche Tür öffnen und standen plötzlich in den Räumen eines kurdischen Vereins. Das war passiert:

Im Morgengrauen des 17. Januar, an einem Freitag, rückten die Beamten mit einem Durchsuchungsbeschluss an die Kaiser-Wilhelm-Straße aus. Von einem Schlüsseldienst ließen sie die Tür öffnen und drangen in das Objekt ein. Schnell wurden die Einsatzkräfte dort aber stutzig. Denn statt in einer Wohnung standen sie in Büroräumen. „Die Durchsuchung wurde sofort abgebrochen. Die Polizisten haben dort nichts angefasst“, berichtet Polizeisprecher Jonas Tepe.

Panne bei der Polizei: Doppelte Hausnummer als Ursache

Die Ursache für den Fehler wurde rasch gefunden: Die Hausnummer 260 gibt es an der Kaiser-Wilhelm-Straße gleich zweimal. Das richtige Ziel wurde laut Polizei noch am selben Tag durchsucht.

Die Türe des Kulturvereins verschlossen die Polizisten wieder und erreichten noch am Morgen den Vereinsvorsitzenden. „Für den Verein ist kein Schaden entstanden“, versichert Tepe. Der Schlüsseldienst tauschte die Schlösser aus, die Rechnung ging an die Polizei.

Politikwissenschaftler schreibt Polizei an

Das Missgeschickt hat in den sozialen Netzwerken die Runde gemacht, weil der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli die Polizei Duisburg beim Kurznachrichtendienst Twitter anschrieb.

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