Geldsegen

Duisburg: Sparkassen-Stiftung fördert 77 soziale Projekte

Duisburg: Spender und Spendenempfänger haben beste Laune.

Duisburg: Spender und Spendenempfänger haben beste Laune.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die vier Sparkassen Stiftungen unterstützen 77 gemeinnützige Vereine und Institutionen in Duisburg. 644.000 Euro werden nun ausgeschüttet.

Die vier Duisburger Sparkassen-Stiftungen haben 644.000 Euro ausgeschüttet. Insgesamt 77 Vereine aus der Stadt freuen sich über einen Geldsegen für ihre Projekte. Zuvor hatten sie sich bei den einzelnen Stiftungen – „Sparkasse Duisburg-Stiftung“, „Unsere Kinder – unsere Zukunft“, „Sportstiftung“ und „Seniorenstiftung“ – beworben. Ein Kuratorium wählte anschließend aus.

„Was die Menschen vor Ort realisieren, ist bemerkenswert. Die Vereine können verlässlich auf unsere Unterstützung vertrauen“, sagt Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, über die Projekte. „Das Stiftungskapital steht auf Dauer zur Verfügung und die Erträge daraus werden an Projekte mit einem gemeinwohlorientierten Nutzen ausgeschüttet“, so Bonn weiter.

Der Verein Mabilda hilft jungen Mädchen bei gesünderer Ernährung

Die „Sparkasse Duisburg-Stiftung“ umfasst die Geschäftsgebiete Duisburg und Kamp-Lintfort und verfügt über ein Gesamtkapital von neun Millionen Euro. Zwei Drittel stehen für das Gemeinwohl in Duisburg zur Verfügung. Über eine Zuwendung von in Höhe von 15.000 Euro durfte sich bereits 2019 der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in der Cubus-Kunsthalle freuen. „Es ist sehr schwierig in der heutigen Zeit Fördermittel zu erhalten“, sagt Claudia Schaefer, Leiterin der Cubus-Kunsthalle. „Das Geld haben wir zur Verwirklichung einer Mitmach-Ausstellung für Jung und Alt zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci genutzt“.

Die Stiftung „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ kümmerte sich im vergangenen Jahr mit Ausschüttungen von 175.708 Euro um die kleinsten Duisburger. Die Stiftung förderte 23 Projekte, darunter auch den Verein Mabilda. Für die Vereinsverantwortlichen beginnt die Gesundheit mit der Ernährung. „Wir sorgen uns im Mädchenzentrum in Hamborn darum, dass die oft unter Armut leidenden jungen Besucherinnen bisher unbekannte Lebensmittel kennenlernen, gemeinsam kochen und durch das gemeinsame Essen soziale Bindungen aufbauen“, erklärt Astrid Becker, Vereinsvorsitzende von Mabilda.

Das Christophoruswerk will mit der Zuwendung „Smart-Home“ für Senioren anbieten

Für die älteren Menschen in der Gesellschaft setzt man sich im evangelischen Christophoruswerk in Meiderich ein. Das Seniorenheim erhielt mit rund 91.000 Euro den größten Anteil aus insgesamt etwa 186.000 Euro der Seniorenstiftung. Das Geld fließt in das Projekt „Sicher Wohnen in Duisburg“, wie Vorstandsvorsitzender Ulrich Christofczik erklärt. Einhundert Mieter der Gebag sowie vom Christophoruswerk sollen für eine Smart-Home-Lösung gewonnen werden, die ihnen mit intelligenter Technik eine bessere Versorgung gewährleisten soll.

„Sensoren melden dann etwa, wenn die Eingangstür offensteht, oder das Badewasser überläuft“, erklärt Christofczik. Steuern können die Senioren das smarte Zuhause mit einem altersgerechten Tablet. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Senioren offen sind für moderne Technik“, sagt er weiter zu dem Pilotprojekt.

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