Traumzeit

Duisburg: Traumzeit mit neuen Bands vor einem Besucherrekord

Suzan Köcher stammt aus dem Rheinland, aber ihre musikalischen Ideen holt sie aus der ganzen Welt des Pop. Auch sie bereichert das Duisburger Traumzeit-Festival

Suzan Köcher stammt aus dem Rheinland, aber ihre musikalischen Ideen holt sie aus der ganzen Welt des Pop. Auch sie bereichert das Duisburger Traumzeit-Festival

Foto: Veranstalter

Duisburg.  Die nächsten Bands haben für das Duisburger Traumzeit-Festival zugesagt. Schon 60 Prozent aller Tickets sind verkauft. Ein Besucherrekord winkt.

Nachdenklicher Hip Hop, Gute-Laune-Pop mit einem Hauch Funk und Electronic oder bisweilen dunkle Chansons mit dem Lebensgefühl der Sixties – acht neue Bands bereichern das Duisburger Traumzeit-Festival. Ganz aktuell haben Loyle Carner, Franc Moody, Suzan Köcher’s Suprafon, Figur Lemur, Neuser, Orange Swan, Fools Errant und Wyme ihren Auftritt vom 19. bis 21. Juni im Landschaftspark Nord zugesagt.

Die Fans des des Festivals sollten sich bald zu einen Ticketkauf entscheiden, rät Festivalleiter Frank Jebavy: „Wir bewegen uns in die Richtung eines neuen Besucherrekords. Bislang sind schon über 60 Prozent aller Tickets verkauft.“

Mit Loyle Carner kommt eine große Hip-Hop-Hoffnung zum Duisburger Festival

Für viele seiner Rapper-Kollegen ist der Brite Loyle Carner schlichtweg die größte Hoffnung im aktuellen Hip Hop. Entspannt und trotzdem nachdenklich klingt sein aktuelles Album „Not Waving, but Drowning“. Der 24-Jährige Carner steht für jazzige und soulige Samples sowie Texte, in denen es oft um die Familie, aber auch um den alltäglichen Rassismus geht. Humor und Selbstironie sind Carner ebenfalls nicht fremd, etwa wenn er seine Lese- und Rechtschreibschwäche thematisiert.

Franc Moody sind das Londoner Duo Ned Franc und Jon Moody. Ihr Wohlfühl-Pop ist eine intelligente Mischung aus aktuellem Funk, Soul-Grooves und Disco gepaart mit elektronischen Einflüssen. In ihre originellen Rhythmen integrieren sie auch gerne mal Alltagsgeräusche wie tropfende Heizungen, den Klang eines Reißverschlusses oder geschüttelte Salzstreuer.

Suzan Köchers aktuelles Werk heißt „Suprafon“

Suzan Köcher stammt aus dem Rheinland, aber ihre musikalischen Ideen holt sie aus der ganzen Welt des Pop. War ihr erstes Album „Moon Bordeuax“ vor allem eine Mischung aus Sixties-Beat, Folk und düsterem Chanson-Pop, so erweitert sie in ihrem aktuellen Werk „Suprafon“ ihre Stilmittel noch um Psychedelic Rock, Westcoast Pop, Krautrock und Postrock.

Auf handgemachten Pop jenseits des Mainstreams setzen auch Figur Lemur. Die fünf Brüder kombinieren zeitlose Beats, komplexen Sound und energiegeladene Texte.

Rund 35 Bands auf vier Bühnen

Insgesamt werden rund 35 Bands auf vier Bühnen im Schatten der stillgelegten Hochöfen spielen. Das überall erhältliche Festivalticket „Mittagsschicht“ kostet 80 Euro für drei Tage, mit Camping 95 Euro. Weitere Infos gibt es auf www.traumzeit-festival.de.

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