Gastronomie

Duisburger Currywurst-am-Stiel-Imbiss will umziehen

Die Currywurst am Stiel will sich Marco Peters patentieren lassen. Trotz großer Bekanntheit könnte es besser laufen.

Die Currywurst am Stiel will sich Marco Peters patentieren lassen. Trotz großer Bekanntheit könnte es besser laufen.

Foto: Tanja Pickartz

Kaßlerfeld.   Marco Peters, Duisburgs bekanntester Currywurst-Anbieter, sucht einen neuen Standort. Seine Kritik: Autofahrer machen um Kaßlerfeld einen Bogen.

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Marco Peters ist Duisburgs wohl bekanntester Currywurst-Anbieter. Bekannt geworden durch die Sendung „Jumbos Würstchenmillionär“, hat er neulich seine Kreation „Pommes-Currywurst am Stiel“ zum Patent angemeldet. Doch trotz aller Medienpräsenz: Der Standort am Kaßlerfelder Kreiverkehr läuft nicht. „Die Leute stehen immer im Stau, da hat keiner Lust, mal eben abzubiegen und für eine Currywurst anzuhalten“, klagt Peters. Im vergangenen Jahr hat zudem das Fachmarktzentrum den Betreiber gewechselt. Für die angemieteten Parkplätze muss der Selbstständige seitdem mehr Geld bezahlen. „Das wird langsam teurer als ein normales Ladenlokal.“ Nun sucht er via Ebay-Kleinanzeigen einen neuen Standort, doch das ist gar nicht so einfach.

Standort Kaßlerfeld leidet unter Verkehrsbedingungen

„Eigentlich ist Kaßlerfeld ideal, weil es so zentral liegt. Trotzdem kommt kaum jemand hin. Die Geschäfte, die es hier gibt, findet man auch an anderen Standorten“, meint Peters. Es gebe ein paar Stammkunden aus der Nachbarschaft oder Mitarbeiter des Hafens, die hier ihre Pause verbringen. Doch um erfolgreich zu sein, braucht er eben auch Laufkundschaft. Bereits in der Vergangenheit hatte der Gastronom darüber geklagt, dass Kaßlerfeld unter dem Verkehr leide. Damals war für einige Zeit die Karl-Lehr-Brücke gesperrt. Seitdem diese erneuert wird, stehen die Pkw bis zum Landesarchiv Richtung Ruhrort.

Immer wenn er bei Festen und Märkten in der Innenstadt zu Gast sei, freuten sich die Kunden, ihn einmal persönlich kennen zu lernen. Der neue Standort sollte nicht zu weit außerhalb sein, gut frequentiert sein – und er darf nicht zu viel Miete kosten. „Wir führen gerade Gespräche mit einem Anbieter aus Meiderich“, verrät Peters.

Ein Ladenlokal kommt für ihn nicht in Frage. „Unser Herz hängt an dem Wagen, mit all seinen Vor- und Nachteilen.“ Positiv sei, dass man den Standort schnell wechseln könne. Peters übernimmt auch Catering-Anfragen. Andererseits sei er mit dem Wagen der Witterung ausgesetzt. Bei schlechtem Wetter stellt sich niemand gerne draußen hin.

Nun hofft er auf Interessenten, die es gut fänden, wenn er mit seiner Currywurst am Stiel zu ihnen ziehen würde.

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