Ultra-Radrennen

Duisburger erster Deutscher Sieger beim Race Across America

Pierre Bischoff in Aktion.

Pierre Bischoff in Aktion.

Foto: NRZ

Duisburg.   Der 31-Jährige Pierre Bischoff vom ASV Duisburg hat beim RAAM, dem härtesten Radrennen der Welt als erster das Ziel in Annapolis (Maryland) erreicht.

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Der Duisburger Pierre Bischoff hat als erster Deutscher das Race Across America (RAAM) gewonnen. Am Freitag erreichte der 31-Jährige um 8.40 Uhr Ortszeit (16 .40 Uhr MEZ) als erster das Ziel in Annapolis (Maryland) an der Ostküste. 9 Tage und 19 Stunden und 36 Minuten zuvor hatten 22 Einzelstarter am Dienstag, 14. Juni, in Oceanside (Kalifornien) den Kampf aufgenommen um den Sieg beim der 34. Auflage des RAAM, das als härtestes Radrennen der Welt gilt. Bischoff wurde im Teamfahrzeug von seiner Mutter Dagmar, seiner Schwester Claudia und Freunden begleitet, die sich um Verpflegung und Gesundheit auf der rund 4800 Kilometer (3089 Meilen) langen Strecke von der West- zur Ostküste kümmerten.

Der Ausdauersportler, der weiter für den ASV Duisburg startet, obwohl er seit vier Jahren in Nauders (Österreich) lebt, arbeitet und trainiert, hatte am dritten Tag die Führung übernommen und danach seinen Vorsprung kontinuierlich bis auf über 100 Meilen vor seinen Verfolgern ausgebaut. Freunde und Bekannte aus dem Ruhrgebeit und seiner österreichischen Wahlheimat hatten sein Durchhaltevermögen mit aufmunternden Botschaften gestärkt.

Als am Donnerstag der Brite Mark Pattinson, bis dahin Bischoffs härtester Verfolger, wegen unerträglicher Schmerzen in der Nackenmuskulatur aufgeben musste, hätte nur noch gesundheitliche Probleme oder ein Sturz den Sieg von Pierre Bischoff bei seiner RAAM-Premiere verhindern können. Durch Ziel fuhr der Duisburger schließlich mit einem Vorsprung von gut 90 Meilen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Dave Haase (USA).

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