Stadtentwicklung

„Pakt für die Innenstadt“: Duisburg soll attraktiver werden

Der Kern der Innenstadt um Königstraße und König-Heinrich-Platz ist attraktiv, aber ein paar Schritte weiter sieht’s oft noch anders aus.

Der Kern der Innenstadt um Königstraße und König-Heinrich-Platz ist attraktiv, aber ein paar Schritte weiter sieht’s oft noch anders aus.

Foto: Hans Blossey

Duisburg.  Bänke, Bäume, Beete und gute Absichten: Mit einem Pakt für die Duisburger City sollen Kräfte für eine Stärkung der Stadtmitte gebündelt werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Innenstadt wird aufgemöbelt. Aber damit soll’s noch nicht genug sein. Der am Mittwoch vorgestellte „Pakt für die Innenstadt“ sieht nicht nur eine Verbesserung des Ambientes und der Aufenthaltsqualität in der City vor, sondern auch ein aktives Verkaufsflächenmanagement und eine stärkere Einbeziehung der Immobilieneigentümer in die Fortentwicklung der zentralen Bereiche der Stadt.

Pflanzung von 60 neuen Bäumen geplant

Konkrete, sichtbare und auch in überschaubarer Zeit zu verwirklichende Ziele der den Pakt tragenden Akteure wie Stadt, IHK, Einzelhandelsverband, Duisburg-Kontor und City-Management Duisburg sind Verbesserungen der Stadtmöblierung, Pflanzung von 60 neuen Bäumen und die Fortsetzung der Beetbepflanzung. Auch soll die Weihnachtsbeleuchtung künftig erweitert werden. Die Rede war auch von „flexiblen Ruhebänken“, die aufgestellt werden sollen – im Idealfall rechtzeitig zum Sommer. Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach aber nicht um eine kühne Innovation, sondern um die Rückkehr der bunten mobilen Sitzgelegenheiten mit oder ohne Werbe-Design, die schon einmal in der Innenstadt zum Hinsetzen einluden und sich durchaus größerer Beliebtheit erfreuten. Zumal sie sich je nach Sonnenstand im Handzumdrehen verschieben ließen.

Programm für die Nebenstraßen

Waren bisher die publikumsträchtigen Veranstaltungen wie Stadtfest oder Weihnachtsmarkt auf die Königstraße konzentriert, soll künftig auch für die sogenannten Nebenlagen ein Veranstaltungsangebot entwickelt werden. Geplant ist bereits eine Markthalle in der Königsgalerie während des Kunsthandwerkermarktes. In Planung ist auch der weitere Ausbau des W-Lan-Angebotes in der Innenstadt.

Vor einem Jahr, als noch lebhaft für und gegen die Ansiedlung eines Designer Outlet Centers auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs gerungen wurde, hatte Oberbürgermeister Sören Link Einzelhändlern, Gastronomen und Vertretern von Verbänden zum ersten Innenstadt-Dialog eingeladen. Am Mittwochabend war man zum vierten Mal zusammengetroffen, um das gemeinsame Ziel, eine nachhaltige Stärkung der City anzugehen. Um auch die Immobilienbesitzer einzubinden, waren dieses Mal auch Vertreter des Grundeigentümerverbandes Haus und Grund eingeladen.

OB Link warb erneut für eine gemeinsame Kraftanstrengung für die Innenstadt, die Treffpunkt für Duisburger wie auch für Besucher sei und Visitenkarte für die gesamte Stadt. Und die City müsse nicht nur als Konsumquartier gestärkt werden, sondern auch in Bezug auf andere Funktionen wie Arbeit, Wohnen, Kultur und Kommunikation.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben