Gericht

Duisburger muss für Drogengeschäfte hinter Gitter

Der Haupteingang des Land- und Amtsgerichts Duisburg am König-Heinrich-Platz.

Der Haupteingang des Land- und Amtsgerichts Duisburg am König-Heinrich-Platz.

Foto: Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.  Für seine Drogengeschäfte muss ein Duisburger (56) viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Der Prozess gegen vier Familienmitglieder steht noch aus.

Für seine Verwicklung in Drogengeschäfte muss ein 56-jähriger Homberger viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte ihn wegen drei Fällen des Handels mit Drogen in größeren Mengen.

Im Oktober 2017 und im Januar 2018 hatte die Polizei auf Autobahnen nach Duisburg zwei Drogenkuriere abgefangen, die Heroin und Kokain an den 56-Jährigen liefern sollten. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Hombergers waren am 28. November 2018 weitere harte Drogen gefunden worden. Das Landgericht ging im Urteil von insgesamt 850 Gramm Heroin und 90 Gramm Kokain aus, die bei den kriminellen Geschäften des Angeklagten eine Rolle gespielt hatten.

Verfahren gegen vier Familienmitglieder steht noch aus

Das Verfahren gegen vier 21 bis 37 Jahre alte Verwandte des 56-Jährigen, darunter ein Sohn, eine Tochter und ein Enkel, steht noch aus. Ihnen wird die Beteiligung an weiteren Drogengeschäften vorgeworfen. Das Gericht hatte das Verfahren gegen den Homberger abgetrennt, weil der Mann schon seit fast einem dreiviertel Jahr in Untersuchungshaft saß und Fristen drängten. Die vier Verwandten wurden inzwischen alle von der Untersuchungshaft verschont.

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