Campusfestival

Duisburger Uni-Campus wird Freitag zum „Duisterwald“

Die Banda Senderos soll schon am frühen Freitagnachmittag mit heißen Rhythmen für gute Stimmung sorgen.

Die Banda Senderos soll schon am frühen Freitagnachmittag mit heißen Rhythmen für gute Stimmung sorgen.

Foto: Knut Vahlensieck

Duisburg.   Am kommenden Freitag verwandelt sich der Uni-Campus in einen Märchenwald. Der AStA rechnet mit 2000 Besuchern beim Campusfestival mit viel Musik.

Mythen und Sagen ranken sich um den Duisterwald, eine verwunschene Gegend an der Hochschule. Alljährlich versammeln sich hier Studierende und Lehrende, um sich musikalisch verzaubern zu lassen. Am Freitag veranstaltet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Duisburg-Essen rund um die Bibliothek das jährliche Campusfestival, diesmal unter dem märchenhaften Motto „Duisterwald“.

Hochschulgruppen informieren

Der Name ist nicht zufällig gewählt, erklärt AStA-Sprecher Jan Skrynecki: „Bei der Planung haben wir zunächst nach einem Datum gesucht. Schlussendlich kamen wir auf den 7.7. Wegen der Zahl sieben, die in so vielen Märchen auftaucht, kamen wir schnell auf das Märchen-Design.“

Das Campusfest sei für den AStA und die Studierendenschaft der kulturelle Höhepunkt des Studienjahres. „Neben dem Bühnenprogramm ist ein breites Spektrum an Aktionsständen geplant, an denen die Besucher aktiv eingebunden werden, beispielsweise mit Schminken oder Ballontieren.“ An anderen Ständen informierten Hochschulgruppen und politische Initiativen über ihre Tätigkeit. Die Fachschaften wiederum seien insbesondere bei den kulinarischen Angeboten engagiert. „Einiges wird an einen Märchenwald erinnern“, verrät Skrynecki. Der AStA rechnet bei gutem Wetter mit rund 2000 Besuchern.

Das Bühnenprogramm hat es bei der Umsonst&Draußen-Veranstaltung in sich: Den Anfang machen um 14 Uhr studentische Bands wie Banda Senderos. Das multinationale Kollektiv aus Essen fährt auf der größeren Märchenschloss-Bühne eine Mischung aus Dancehall, Reggae und lateinamerikanischen Rhythmen auf. Parallel tritt auf der kleineren Drachenhöhlen-Bühne der Duisburger Rapper Yellowsubmarius auf, der wortgewandte und ironische Songs liefert.

Jonas Platin als Headliner

Im Märchenschloss folgen Auftritte von Die Versenker, Knallfrosch Elektro, Prezident/Whiskeyrap und Männersache. Um 20.30 Uhr bringt die Elektropop-Gruppe Susanne Blech den Campus zum Beben, um 22 Uhr übernimmt die Recklinghausener Post-Hardcore-Band Alazka. In der Drachenhöhle gibt es Konzerte mit regionalen Acts wie Roxopolis und Acoustica. Außerdem spielen Paul Jacobi, Layment und Alidaxo. Um 20.30 Uhr treten dann The Atrium auf, bevor um 21.30 Uhr Headliner Jonas Platin die Bühne betritt.

„Das Line-Up ist eine Mischung aus Bandwünschen, die wir im Laufe des Jahres von Studierenden erhalten haben und Bands, die wir selbst gut finden. Uns war aber von Anfang an klar: Wir wollen einen Mix aus bekannteren und unbekannteren Bands, aber auch eine breite Genre-Palette“, erklärt Jan Skrynecki. Er freut sich auf das Festival: „Der Studierendenschaft soll ein schöner Tag geboten werden. Nicht zuletzt ist es uns wichtig, den Ort des Lernens mal zum Feiern zu nutzen und neue Leute kennenlernen, mit denen man sonst in der Vorlesung nur in eine Richtung guckt.“

Alljährlich zum Semesterende

Das Campusfestival findet im jährlichen Wechsel zum Semesterende an einem der beiden Hochschulstandorte in Duisburg oder Essen statt. In diesem Jahr wird an der Lotharstraße gefeiert.

„Für uns ist das Campusfest auch immer eine Veranstaltung, die die beiden Campi vereint“, betont AStA-Sprecher Jan Skrynecki die verbindende Rolle der studentischen Sommerfestes.

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