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DVG: Fast 190 „Maskensünder“ im Duisburger ÖPNV erwischt

Die DVG hat in Duisburg festgestellt, dass in der Corona-Krise nicht jeder Fahrgast, wie dieser an einer Haltestelle, die vorgeschriebene medizinische Gesichtsmaske trägt.

Die DVG hat in Duisburg festgestellt, dass in der Corona-Krise nicht jeder Fahrgast, wie dieser an einer Haltestelle, die vorgeschriebene medizinische Gesichtsmaske trägt.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Laut DVG sind in der vergangenen Woche fast 190 „Maskensünder“ im Duisburger ÖPNV erwischt worden. Das Ordnungsamt verhängte sechs Bußgelder.

Das Ordnungsamt hat in der vergangenen Woche bei täglichen, gemeinsamen Kontrollen mit der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) sechs Bußgelder in Höhe von jeweils 150 Euro wegen Maskenverstößen im ÖPNV verhängt. Insgesamt wurden in Corona-Zeiten 14.637 Fahrgäste in Bussen, Bahnen und an Haltestellen überprüft.

Die DVG kontrolliert das vorgeschriebene Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske auch unabhängig vom Städtischen Außendienst (SAD). Sie kann dann zwar keine Bußgelder, aber Verweise aussprechen. Dies war nach Angaben des Verkehrsunternehmens bei 30 Fahrgästen, die den Mund-Nasen-Schutz in Bussen oder Bahnen nicht richtig oder gar nicht getragen hatten, in drei Fällen notwendig. Die entsprechenden Personen mussten die Fahrzeuge verlassen.

DVG: 157 „Maskensünder“ an Haltestellen in Duisburg erwischt

Alle anderen Passagieren seien einsichtig gewesen und haben den Schutz demnach nach Aufforderung der DVG-Mitarbeiter sofort korrekt angelegt – ebenso wie alle 157 erwischten „Maskensündern“ an Haltestellen.

Darüber hinaus trafen die DVG-Kontrolleure 398 Fahrgäste ohne gültiges Ticket an. Schon der erste Wiederholungsfall führe zu einer Strafanzeige – unabhängig von der Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) von 60 Euro.

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