Mobilität

E-Scooter: Duisburg verhandelt mit zwei Verleih-Anbietern

Herne war bundesweit die erste Stadt, in der E-Scooter an den Start gingen. Seit Mitte Juni dürfen die elektronischen Tretroller in Deutschland fahren.

Herne war bundesweit die erste Stadt, in der E-Scooter an den Start gingen. Seit Mitte Juni dürfen die elektronischen Tretroller in Deutschland fahren.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Duisburg.  Zwei Anbieter wollen in Duisburg E-Scooter verleihen. Die Tretroller dürfen nicht überall fahren. Die Zahl der bisherigen Zulassungen überrascht.

Elektronische Tretroller dürften bald auch zum Duisburger Straßenbild gehören: Die Stadtverwaltung ist mit zwei Anbietern im Gespräch, die Interesse an einem Verleihstandort in Duisburg haben. Die Stadt macht sich aktuell Gedanken darüber, wo die elektrischen Tretroller fahren dürfen – und wo nicht.

Fußgängerzonen und Parks zum Beispiel werden für die neuen Gefährte, die bis zu 20 Stundenkilometer schnell fahren dürfen, tabu sein. Das gibt die Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge vor, an deren Vorgaben sich die Stadt halten will; darüber hinausgehende Verbote plant sie zurzeit nicht. „Die neue Form der Mobilität wird grundsätzlich von der Stadt Duisburg befürwortet“, sagt Stadtsprecherin Gabi Priem. „Das Fahren mit dem E-Scooter wird überall erlaubt sein, wo es die gesetzliche Grundlage zulässt.“

Erlaubt ist dementsprechend das Fahren auf dem Radweg und, wo es keinen gibt, auf der Straße. Abstellen dürfen Nutzer ihren E-Tretroller dort, wo sie auch ihr Fahrrad parken dürfen.

Allerdings: Bislang hat in Duisburg noch niemand einen E-Scooter zur Zulassung angemeldet. Ob und wann einer der beiden Interessenten E-Scooter zum Ausleihen in der Stadt aufstellen wird, steht noch nicht fest.

E-Tretroller dürfen seit Mitte Juni auf deutschen Straßen fahren. Wer am Lenker steht, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Ein Führerschein ist nicht nötig.

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