Naturkatastrophe

Erdbeben auf Haiti: Helfer aus NRW schicken Versorgungsteam

Ein heftiges Erdbeben hat Haiti getroffen. Medizinische Hilfe kommt aus Duisburg und Hünxe.

Ein heftiges Erdbeben hat Haiti getroffen. Medizinische Hilfe kommt aus Duisburg und Hünxe.

Foto: Tcharly Coutin / dpa

Duisburg/Hünxe.  Hilfe aus Duisburg und Hünxe für Haiti: ISAR und der BRH schicken ein medizinisches Versorgungsteam in die Erdbebenregion. Wie geholfen wird.

Die Duisburger Hilfsorganisation International Search and Rescue (ISAR) schickt gemeinsam mit dem Hünxer BRH Bundesverband Rettungshunde ein 33-köpfiges Team ins Erdbebengebiet nach Haiti. Die Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Sanitäter sollen bei der medizinischen Versorgung der Opfer helfen.

Das sogenannte „Emergency Medical Team“ (EMT) wird am Donnerstagvormittag vom Flughafen Köln/Bonn aus nach Haiti fliegen. Mit an Bord der Sondermaschine: elf Tonnen Ausrüstung, Medikamente, Zelte, Liegen und eine Wasseraufbereitungsanlage.

Haiti: Über 2000 Todesopfer nach Erdbeben - Hilfe aus NRW

„Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, den Menschen in der Katastrophenregion zu helfen. Bei vielen Erdbebenopfern ist bislang noch keine Hilfe angekommen“, so ISAR-Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister.

Die Einsatzstelle des EMT liege laut ISAR wenige Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt. Im Süden von Haiti war es am vergangenen Samstag (14. August) zu einem heftigen Erdbeben der Stärke 7,2 gekommen. Über 2000 Todesopfer wurden bislang gezählt. Hinzu kommen mindestens 10.000 verletzte Menschen. Tausende Häuser sind zudem durch die Naturkatastrophe zerstört worden.

Am Sonntag (15. August) war bereits der Duisburger Feuerwehrmann Marcus Zinser mit ISAR nach Haiti geflogen. Auch andere Hilfsorganisationen aus NRW helfen nun vor Ort auf dem Inselstaat.

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