Freie Kapazitäten im HKM-Kraftwerk als Reserve nutzen

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Prozessgase, die im Betrieb der Kokerei anfallen, verstromt HKM im eigenen Kraftwerk. Die Elektrizität wird zum Teil erneut im Werk eingesetzt, an die Gesellschafter geliefert und verkauft. Den hohen Wasserstoff-Anteil im Gichtgas könnte das Werk künftig zur Befeuerung seiner beiden Hochöfen nutzen, erklärt Dr. Rosa Peter, Leiterin der HKM-Verfahrenstechnik.

Damit würden Kapazitäten im Kraftwerk freiwerden. Sie könnten zum Ausgleich von Versorgungsengpässen durch die Verstromung von Erdgas genutzt werden könnten, wenn künftig Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden. „Unsere Anlage hat den Vorteil, dass sie nicht eigens hochgefahren werden muss“, erklärt Dr. Herbert Eichelkraut.

Die 7,5 Millionen Tonnen CO2, die pro Jahr in der Hütte anfallen, könnte bis 2025 um 25 Prozent sinken, haben die HKM-Fachleute berechnet. Auf dem Weg dahin soll auch die Recyclingquote durch einen größeren Schrott-Anteil bei der Stahlproduktion steigen.

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