Gespenster gehen um im Industriemuseum

Die Stadt heißt Dreiburg, und das Industriemuseum ist für Duisburger unschwer als ehemaliges Hüttenwerk im Landschaftspark Nord zu erkennen. Der Bürgermeister, der an der Rede zum Jubiläum schreibt, heißt Winterberg wie der Ort im Sauerland. Aber einen kulturfeindlichen Ratsherrn namens Bernhard Wojna, der die Schließung des Museums erreichen will, gibt es in Duisburg natürlich nicht.

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Die Stadt heißt Dreiburg, und das Industriemuseum ist für Duisburger unschwer als ehemaliges Hüttenwerk im Landschaftspark Nord zu erkennen. Der Bürgermeister, der an der Rede zum Jubiläum schreibt, heißt Winterberg wie der Ort im Sauerland. Aber einen kulturfeindlichen Ratsherrn namens Bernhard Wojna, der die Schließung des Museums erreichen will, gibt es in Duisburg natürlich nicht.

In seinem Kinderbuch „Die Gespenster und die verrückten Maschinen“ hat der in Duisburg geborene Sören Bollmann einige Erinnerungen an seine Heimatstadt verarbeitet. Er lässt seine Geschichte eben nicht auf einem unheimlichen Schloss spielen, sondern zwischen „vier gewaltigen Hochöfen“ und einer Halle von den Ausmaßen „eines Ozeandampfers“. Hier passieren ausgerechnet während des Festakts zum 100-jährigen Bestehen so seltsame Dinge, dass Direktor Mandelbaum doch um sein Museum fürchten muss. Gut, dass seine zwei Kinder Rebecca (12) und Sebastian (10) mit ihren Freunden die Sache in die Hand nehmen. Sie entdecken, dass Gespenster ihr Unwesen treiben. Allen voran der Fürst, der schon seit 500 Jahren in die Geschicke des Museums, der Stadt und des Landes eingegriffen hat. Gegen ihn anzutreten, braucht es Mut und Klugheit.

Bollmann, Jahrgang 1970, hat Abitur am Steinbart-Gymnasium gemacht und immer gern geschrieben. Inzwischen wohnt er in Frankfurt an der Oder, wo er seit 2010 Leiter des Bereichs für deutsch-polnische und internationale Zusammenarbeit ist. Nachdem seine vier Kinder groß genug waren, hat er 2012 wieder mit dem Schreiben begonnen. Seither hat er drei deutsch-polnische Kriminalromane veröffentlicht, jüngst „Die Gespenster“.

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