Schießerei

Hamborner Altmarkt: Schüsse wurden aus zwei Waffen abgegeben

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Die Schüsse aus den scharfen Waffen landeten unter anderem in einem blauen BMW.

Die Schüsse aus den scharfen Waffen landeten unter anderem in einem blauen BMW.

Foto: Bernd Thissen / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Duisburger Polizei hat nach der Schießerei am Hamborner Altmarkt weitere Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben. Was die Ermittler nun wissen.

Die Ermittlungskommission Markt hat mittlerweile 90 Personen identifiziert, die an der Schießerei auf dem Hamborner Altmarkt in Duisburg am Abend des 4. Mai beteiligt waren. Dabei sichteten die Ermittler der Polizei nach eigenen Angaben „authentisches Filmdatenmaterial in größerer Menge“.

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Wie geht es nun mit den Beteiligten weiter? Die Staatsanwaltschaft Duisburg prüft nun, inwiefern man einzelnen Verdächtigen ein strafrechtlich relevantes Handeln nachweisen kann.

15 Männer hatten Einsatzkräfte direkt nach den Ereignissen auf dem Platz festgesetzt. Sie zeigten sich allerdings unkooperativ. Keiner von ihnen sagte aus. Die Polizei musste die Beteiligten deshalb vorerst wieder auf freien Fuß setzen.

Schießerei in Duisburg: Zwei Waffen im Einsatz

Ein weiteres Ermittlungsergebnis, das die Behörde am späten Freitagnachmittag bekannt gab: Die noch nicht abgeschlossene Auswertung der am Tatort sichergestellten Projektile und Hülsen hat ergeben, dass aus mindestens zwei scharfen Waffen geschossen wurde.

Insgesamt fielen bei der blutigen Eskalation zwischen Mitgliedern der Rockergruppe Hells Angels und dem Saado-Demir-Clan wohl über 30 Schüsse, vier Männer wurden verletzt.

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