Bundespräsident

Höchste Sicherheitsstufe für Steinmeier-Besuch in Duisburg

Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag einen eng getakteten Zeitplan.

Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag einen eng getakteten Zeitplan.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Duisburg.  Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am Freitag den Duisburger Hafen. Für seine Visite in Duisburg gilt die höchste Sicherheitsstufe.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt ins Ruhrgebiet und macht dabei auch an zwei Stationen in Duisburg Halt. Dabei hat der 63-Jährige einen eng getakteten Zeitplan. Die Details zum Besuch:

Steinmeier landet am Freitagmorgen am Flughafen Düsseldorf. Von dort aus setzt er seine Reise mit dem Auto fort. Ob er dabei von einer Blaulicht-Eskorte oder eigenen Personenschützern begleitet wird, verraten Polizei und Bundespräsidialamt aus Sicherheitsgründen nicht. „Für den Bundespräsidenten gilt die höchste Sicherheitsstufe. Das muss bei seinen Reisen berücksichtigt werden“, erklärt seine Sprecherin. Ihm sei jedoch daran gelegen, so wenig Verkehrseinschränkungen wie möglich zu verursachen.

Steinmeier besucht in Duisburg Logport und Innenhafen

Um 9 Uhr schaut sich Steinmeier dann in Duisburg den Logport in Rheinhausen an. Anschließend stellen sich im Innenhafen vier Start-ups dem Bundespräsidenten vor. Einen öffentlichen Auftritt sieht der Terminplan nicht vor. Am ehesten könnte sich die Gelegenheit, Steinmeier zu treffen, bei seiner Ankunft und Abfahrt im Hafen ergeben. „Dabei nimmt sich der Bundespräsident häufig und auch gerne Zeit, mit den Menschen kurz ins Gespräch zu kommen“, erklärt seine Sprecherin.

Frank-Walter Steinmeier hatte Duisburg zuletzt im März 2018 besucht und damals einen Rundgang durch Marxloh gemacht.

Sein nun anstehender Besuch im Ruhrgebiet mit den Stationen Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund war eigentlich bereits für den 30. September vorgesehen. Damals musste der Bundespräsident aber wegen des Staatsbegräbnisses von Frankreichs ehemaligem Präsidenten Jacques Chirac absagen.

Das Bundespräsidialamt, die Staatskanzlei in Düsseldorf, der Duisburger Hafen, das Bundeskriminalamt und die Landespolizei haben nun den neuen Termin vorbereitet.

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