Feuerwehreinsatz

Journalist verhindert Großbrand auf Rumelner Weihnachtsmarkt

Glück im Unglück: Der Brand an einem Reibekuchenstand in Rumeln hätte schlimmer ausgehen können.

Glück im Unglück: Der Brand an einem Reibekuchenstand in Rumeln hätte schlimmer ausgehen können.

Foto: Simon Pake

Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen.  Eigentlich wollte Simon Pake nur Eindrücke für eine Reportage über den Rumelner Weihnachtsmarkt sammeln. Dann sah er, dass etwas nicht stimmte.

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Da hatten wir den richtigen Riecher, als wir vergangenen Samstag ausgerechnet unseren Mitarbeiter Simon Pake zur Berichterstattung auf den Weihnachtsmarkt Rumeln-Kaldenhausen geschickt haben. Denn der ist nicht nur freier Journalist, sondern auch stellvertretender Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Homberg. Das bedeutet: Er geht anders über Weihnachtsmärkte als andere. Der Mann schaute sich nämlich nicht nur die Deko an, sondern bemerkte beim Vorbeischlendern an den Buden sofort, dass im Reibekuchenstand der DLRG etwas nicht stimmte.

„Da lag eine Löschdecke auf einer Pfanne“, erzählt uns Simon Pake so ganz nebenbei eine Woche später. Sehr professionell und bescheiden hatte er zwar im Rahmen seiner Weihnachtsmarkt-Reportage natürlich über den Brand berichtet, aber nicht geschrieben, dass die Sache ohne ihn auch viel schlimmer hätte ausgehen können. Der Feuerwehrmann sah, dass unter der Löschdecke noch kleine Flammen durchkamen. Und er registrierte auch, dass sich in der Bude drei große Gasflaschen befanden.

Kein Feuerlöscher in Sicht

„Als ich das gesehen habe, war mir klar: Wenn du jetzt nichts machst, dann kann hier auch der halbe Markt abfackeln.“ Als Profi funktioniert eine solche Überlegung in Sekundenschnelle. Sein Blick ging zu allen Seiten – kein Feuerlöscher in Sicht. Kurz nachgedacht und ins Gemeindezentrum gerannt. „Ich wusste, dass da einer ist.“ Blitzschnell war unser rasender Reporter wieder zurück und zielte mit dem Feuerlöscher auf den Brandherd.

Zum Glück kamen dann auch noch weitere Helfer mit Feuerlöschern dazu und die Feuerwehr übernahm den Rest am Ende noch mit Wasser. „Ich habe das nicht alleine gemacht.“ Das ist unserem Mitarbeiter Simon Pake wichtig. Und noch etwas: Von einem Brand mit Gasflaschen in der Nähe, sagt er, sollten sich Laien fernhalten. „Als Feuerwehrmann konnte ich die Lage einschätzen.“

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