Konzert

Jupp Götz auf Streifzug durch sein musikalisches Leben

Immer authentisch: Ob Jupp Götz – wie hier – in der Mercatorhalle oder – wie am Mittwoch – im Kleinkunsttheater „Die Säule“ auftritt.

Immer authentisch: Ob Jupp Götz – wie hier – in der Mercatorhalle oder – wie am Mittwoch – im Kleinkunsttheater „Die Säule“ auftritt.

Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger Musiker Jupp Götz begeisterte seine Freunde im wiederum ausverkauften Säulen-Konzert. Programm „Querbeet“ war zum Mitsingen schön.

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Der Sänger Jupp Götz gilt als keineswegs schüchtern. Vermag er doch durch seine Musik und durch sein lockeres Bühnen-Entertainment sein großes Publikum seit vielen Jahren erstklassig zu unterhalten. Jetzt war er zum dritten Mal mit einem Solo-Konzert in der wiederum ausverkauften „Säule“ bei Veranstalter Eckart Pressler zu Gast.

Vertonte er in den ersten beiden Konzerten die Songs bekannter Liedermacher und Folk-Musiker aus den 70ern, so lud der jederzeit authentische Sänger und Gitarrist unter dem Titel „Querbeet“ zu einer Reise durch sein musikalisches Leben ein. Seine vielen und treuen Freunde durften sich über warmherzig interpretierte Songs aus Rock, Pop und Folk und auch über einige schöne Eigenkompositionen des mit originellem Wortwitz und Humor gesegneten Jupp Götz freuen, der sein Handwerk sehr solide in einer großen Musikerfamilie erlernte.

Jupp Götz hat ein Händchen für die Mischung

Mit dem alten Volkslied „So bunt sind schon die Wälder“ eröffnete er passend zur Jahreszeit sein Programm, mit dem er sein Händchen für die richtige Mischung bewies. Da fühlte sich so mancher Zuhörer wieder an seine Jugendzeit erinnert.

So durften dann auch deutsche Liedermacher der 68er Generation wie Reinhard Mey oder Hannes Wader („Manche Stadt“), aber auch Gerry Raffertys „Bakerstreet“ oder Elton Johns „Rocket Man“ nicht fehlen. Und es gab auch den beinahe vergessenen 40er-Jahre-Schlager „Ich liebe die Sonne, den Mond und die Sterne“ zu hören. Es war hinreißend und zum Mitsingen schön.

Ein Wiederhören mit dem Shanty „Hamborger Veermaster“

Weiter ging es mit weiteren Songs, die kaum einer so charmant mit kleinen Geschichten ankündigen kann wie Jupp Götz. „Horse with no Name“, „Moon River“ oder auch „Lemon Tree“ von Peter Paul and Mary verzauberten das Publikum. Mit seiner Version von „Summertime“ bewies der Autodidakt, des Notenlesens nicht mächtig, dass er auch ein ausgezeichneter Jazz-Sänger ist, der den Klang von Trompete und Posaune perfekt imitieren kann.

Und wer singt schon noch Volkslieder wie den Shanty „Hamborger Veermaster“ oder Reinhard Meys lange nicht gehörtes „Der Mörder war immer der Gärtner“? Jupp Götz wurde dann mit ganz viel Applaus verabschiedet und mit der allseitigen Bitte, dieses Programm noch einmal zu wiederholen.

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