Trauer

Kindernothilfe trauert um Ex-Vorstand Rolf-Robert Heringer

Rolf-Robert Heringer, hier 2012, war Vorstand der Duisburger Kindernothilfe.

Rolf-Robert Heringer, hier 2012, war Vorstand der Duisburger Kindernothilfe.

Duisburg.  Rolf-Robert Heringer (71), ehemaliger Vorstand der Duisburger Kindernothilfe, ist am 12. November nach „langer, schwerer Krankheit“ verstorben.

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Die Kindernothilfe trauert um Rolf-Robert Heringer (71). Der ehemalige Vorstand der Duisburger Hilfsorganisation ist am 12. November „nach langer, schwerer Krankheit gestorben“, schreibt die Kindernothilfe. Diese verliere mit Heringer „einen engagierten Wegbegleiter, der schon in den Anfangsjahren unseres Hilfswerks an vielen richtungsweisenden Entscheidungen beteiligt war“, so Vorstandsvorsitzende Katrin Weidemann. „Mit viel Herzblut und zupackendem Engagement hat er sich mehr als vier Jahrzehnte für benachteiligte Kinder und ihre Rechte eingesetzt. Wir verdanken ihm sehr viel. Unser herzliches Beileid gilt seiner Familie.“

Heringer arbeitete 1972 zunächst als Sachbearbeiter in der Buchhaltung der Geschäftsstelle in Duisburg-Buchholz. Damals unterstützte das Hilfswerk 14.500 Kinder und Jugendliche, heute sind es 2,1 Millionen. Ab 1989 war er Vorstand für Finanzen und Verwaltung und von 1995 bis 2013 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Im Februar 2014 verabschiedeten ihn 200 Gratulanten in der Jesus-Christus-Kirche.

Auch im Ruhestand begleitete Heringer bis Ende 2018 die Kindernothilfe als Stiftungsratspräsident der Kindernothilfe Schweiz. Ein guter Ruhestand sei ihm wegen mehrerer schwerer Krankheiten nicht vergönnt gewesen, schreibt die Pressestelle der Kindernothilfe: „Sein Glaube an Jesus Christus und die Botschaft der Bibel, die ihn stets begleitet haben, halfen ihm durch diese schwere Zeit, wie er oft betonte. Am Dienstagabend ist er friedlich eingeschlafen.“

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