Kultur

Künstler laden am Wochenende zum „Tag des offenen Ateliers“

Künstlerin Angelika Ruckdeschel (2.v.r.) in der Alten Roßschlachterei beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder.

Foto: Stephan Eickershoff

Künstlerin Angelika Ruckdeschel (2.v.r.) in der Alten Roßschlachterei beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Veranstaltung findet erstmals an zwei Wochenenden statt.

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56 Ateliers und rund 150 Künstler öffnen an den kommenden beiden Wochenenden wieder ihre Türen zum „Tag des offenen Ateliers“. Erstmals findet die Werkschau an zwei Wochenenden statt – so sollen die Künstler die Gelegenheit bekommen, sich auch einmal umzuschauen. Am 7. und 8. Oktober geht’s in den Norden, Nordwesten und durch die Stadtmitte. Am 14. und 15. Oktober beteiligen sich andere Ateliers aus der Stadtmitte sowie aus dem Süden und Südwesten. Elisabeth Höller und Alexander Voss haben ein System ausgeklügelt, das möglichst vielen gerecht wird. „Wir haben die Künstlerhäuser Goldstraße, Hafenkult und Weidenweg bewusst auf verschiedene Wochenenden gelegt.“ Ein kleines Programmheft gibt Überblick – und soll gleichzeitig als Verzeichnis sämtlicher Kunstorte in Duisburg dienen.

Anmeldung zur Rundfahrt nur bei der VHS

Wer einen großen Überblick bekommen möchte, kann sich noch spontan für eine Rundfahrt anmelden. Los geht’s am Sonntag um 12 Uhr an der DVG-Haltestelle gegenüber der Liebfrauenkirche. Renate Engel führt durch die Ateliers. Eine Anmeldung ist ausschließlich über die Volkshochschule möglich – entweder telefonisch (0203/2832206) oder per E-Mail: vhs@stadt.duisburg.de. Die Teilnahme kostet 15 Euro.

Wer lieber zu Fuß geht: Am Samstag findet, ebenfalls mit Renate Engel, ein Rundgang statt. Um 14 Uhr geht’s los. Vier Stunden dauert der Spaziergang und kostet fünf Euro. Anmeldung ebenfalls über die Volkshochschule.

Ein Wochenende später bietet der ADFC eine Radtour zu den Ateliers an. Am Sonntag, 15. Oktober, werden einige Kunsthäuser besucht. Treffpunkt ist um 11.45 Uhr am Opernplatz vor dem Theater. Erwachsene radeln für fünf Euro mit, Kinder fahren kostenlos. Anmeldung bei Klaus Hauschild: 0170/5542146.

Besonderheiten im Blick

Die Ateliers öffnen jeweils samstags von 14 Uhr bis 20 Uhr sowie am Sonnstag von 12 Uhr bis 18 Uhr. „Die meisten präsentieren eine Werkschau“, weiß Kulturdezernent Krützberg. „Häppchen gibt’s manchmal auch, aber ich verrate nicht, wo es die besten gibt“, sagt er lächelnd. Künstlerische „Leckerbissen“ gibt’s ebenfalls zuhauf. In der „Schule der Fantasie“ (Kohlenstraße 25 in Baerl) präsentieren nicht nur Katia Huberty und Karsten Heinrichs ihre Zeichnungen, Collagen und Objekte, am 7. Oktober gibt es um 17 Uhr ein Konzert der Band „Mojastics“. Bei Martina Will (Veilchenstraße 46 in Hamborn) kann man an beiden Tagen Radierungen erstellen. Bei gutem Wetter werden Betonfiguren gegossen. Sonntags öffnet das Atelier erst um 14 Uhr. Sabine Raphaela Scholer präsentiert in ihrem Atelier an der Sterkrader Straße 107 „Tonkunst für Auge, Hand und Ohr mit Livemusik“ – und Claudia A. Grundei initiiert im Städtischen Kultur- und Freizeitzentrum Wehofen eine Tombola mit Kunstgewinnen.

Der Kunstverein Duisburg (Weidenweg) lockt am 14. Oktober mit einer Butoh-Performance. Angela Schmitz sammelt am 14. und 15. Oktober Besuchergedanken und lässt sie in ein Bild einfließen. Das Atelier befindet sich an der Mozartstraße 19a. Im städtischen Künstlerhaus Rumeln-Kaldenhausen (Düsseldorfer Straße 148) gibt es am 14.Oktober um 16 Uhr ein Konzert des Sopranistinnen-Duos Megel-Schmalenberg. Am Sonntag, ab 16 Uhr, ist die Schlagzeugerin Omnia zu Gast.

Eliora Otto veranstaltet im Naturgarten Liebigstraße, eine Performance zum Thema Frieden.

Weltbaustelle wird am Samstag eröffnet

Das komplette Programm gibt’s auch im Netz auf der Seite www.kulturbetriebe-duisburg.de.

Am Samstag, 7. Oktober, wird außerdem die Weltbaustelle (Düsseldorfer Straße 139) eröffnet. Von 16 Uhr bis 21.30 Uhr sind die Künstler Robin Meyer und A.G. Sano vor Ort. Um 20 Uhr gibt’s außerdem ein Konzert der Chimprellas im Grammatikoff.

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