Soziokultur

Kulturausschuss unterstützt das Soziokulturelle Zentrum

Christine Brücker, Christian Wagemann, Jan Tüggel, Jonas Greschner und Stefan Schroer haben ihre Pläne fürs Soziokulturellen Zentrum erstmals im Juni vorgestellt.

Christine Brücker, Christian Wagemann, Jan Tüggel, Jonas Greschner und Stefan Schroer haben ihre Pläne fürs Soziokulturellen Zentrum erstmals im Juni vorgestellt.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Initiative stellt den aktuellen Stand der Vorbereitungen vor. Sie sind weit gediehen. Ohne städtische Förderung von 200.000 Euro geht es nicht.

Nach eineinhalb Jahren Vorbereitungsarbeit zeichnet sich ab, dass noch in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Soziokulturellen Zentrums am Stapeltor 6 begonnen werden kann. Der Kulturausschuss werde die Einrichtung positiv begleiten, versprach Edeltraud Klabuhn, kulturpolitische Sprecherin der SPD. Und Grünen-Ratsfrau Claudia Leiße sagte zu: „Es gibt ein solides Fundament, wir unterstützen das mit aller Kraft – es wird funktionieren.“

Nutzungsänderungsantrag soll noch im September gestellt werden

Zuvor hatte Christian Wagemann, Aktiver aus der freien Szene, im Kulturausschuss den aktuellen Stand der Vorbereitungen erläutert. Noch in diesem Monat, sobald das Brandschutzgutachten vorliegt, soll ein Nutzungsänderungsantrag für die Räume beim Bauamt gestellt werden. „Wir hoffen auf einen Ratsbeschluss im November.“ Dann könne der erste Bauabschnitt begonnen werden, bei dem im Erdgeschoss ein Raum für 199 Gäste entstehen soll – barrierefrei erreichbar, mit kleiner Bühne und Bar. Auch Lärmschleusen und Brandschutztüren gehören zum ersten Bauabschnitt.

Der Erprobungsbetrieb könnte dann im März beginnen, ab Juli 2020 würde das 1. Obergeschoss hergerichtet mit Theaterbühne, Arbeits- und Konferenzräumen, Büros und eventuell einer Werkstatt, je nach den Bedürfnissen der Nutzer, deren Wünsche zuvor in Informationsveranstaltungen und bei einer Ideenwerkstatt ermittelt werden.

Die Gesamtkosten wurden mit gut 400.000 Euro errechnet

Von den Gesamtkosten von gut 400.000 Euro, den die Akteure mit dem Architekten Dieter Düster errechnet haben, müsste die Stadt knapp 200.000 Euro übernehmen. Der Architekt arbeitet unentgeltlich, der Eigentürmer übernimmt 30.000 Kosten für Fenster und Brandschutztüren, die „Muskelhypothek“, die die Akteure einbringen, wird mit 71.000 Euro berechnet.

Die Frage von Arno Eich vom Trägerverein des Steinhofs und als sachkundiger Bürger im Ausschuss, was passiere, wenn das Konzept nicht trage, beantwortete Luise Hoyer: Man solle nicht jetzt schon ans Scheitern denken sondern das Vorhaben positiv unterstützen. Was der Ausschuss zusicherte.

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