Verkehr in Duisburg

„Dooring“: Radwege in Meiderich/Beeck sollen sicherer werden

An zwei Stellen in den Duisburger Stadtteilen Bruckhausen und Laar haben Radfahrer nur wenig Platz, sich öffnenden Autotüren auszuweichen.

An zwei Stellen in den Duisburger Stadtteilen Bruckhausen und Laar haben Radfahrer nur wenig Platz, sich öffnenden Autotüren auszuweichen.

Foto: Marijan Murat / dpa-tmn

Bruckhausen/Laar.  In Bruckhausen und Laar blockieren parkende Lkw Fahrradwege. Die Bezirksvertretung will, dass die Stadt dagegen vorgeht.

An zwei Stellen im Bezirk Meiderich/Beeck sollen künftig Einschränkungen für Lkw den Radverkehr erleichtern. Das hat die Fraktion aus Grünen und Linken in der Bezirksvertretung beantragt und wird dabei vom Rest des Gremiums unterstützt. Es geht dabei zum einen um den Parkstreifen entlang der Kaiser-Wilhelm-Straße in Bruckhausen, der häufig von Lkw-Fahrern genutzt wird. Der Parkstreifen sei aber gerade mal für Autos breit genug, heißt es in dem Antrag. Deshalb stünden die Laster regelmäßig mit einer Seite auf dem dortigen Radweg.

Parkende Lkw erhöhen die Gefahr von „Dooring-Unfällen“

Ein zweiter Antrag bezieht sich auf die Friedrich-Ebert-Straße in Laar, zwischen dem Ende der Umgehungsstraße und der Neanderstraße. Auch hier würden oft Lkw auf dem Parkstreifen stehen, der für sie nicht breit genug ist. „Diese Lkw stehen bis weit in den für den Radverkehr vorgesehenen Schutzstreifen“, so die Antragsbegründung.

Die Bezirksvertretung fordert die Verwaltung der Stadt in beiden Fällen auf, das Parken von Lkw künftig zu unterbinden, etwa durch entsprechende Beschilderung „Parken nur für Pkw“. Auch solle das Ordnungsamt die Einhaltung dieser Regelung kontrollieren und Vergehen konsequent ahnden.

Die Situation an der Kaiser-Wilhelm-Straße sowie an der Friedrich-Ebert-Straße sei vor allem deshalb gefährlich, weil für Radfahrer kein ausreichender Platz mehr bliebe, sich öffnenden Fahrzeugtüren auszuweichen. Das erhöhe die Gefahr so genannter „Dooring-Unfälle“. Viele Radfahrer würden sich außerdem nicht trauen, notfalls auch auf die Fahrbahn auszuweichen, weil sie dann von vorbeifahrenden Autos angehupt würden.

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