Parkplätze

Grillo baut in Kürze neuen Parkplatz in Duisburg-Hamborn

Fällarbeiten im Hinterland der Bremenstraße in Marxloh fanden im Februar 2019 statt. Die Firma Grillo hat das Areal gekauft und legt dort einen Parkplatz an. Grund: Auf dem Werksgelände fallen zirka 80 Parkplätze weg, weil auf der Fläche künftig Liefer-Lkw parken sollen, die ansonsten auf der Buschstraße stehen und den Verkehr behindern würden.

Fällarbeiten im Hinterland der Bremenstraße in Marxloh fanden im Februar 2019 statt. Die Firma Grillo hat das Areal gekauft und legt dort einen Parkplatz an. Grund: Auf dem Werksgelände fallen zirka 80 Parkplätze weg, weil auf der Fläche künftig Liefer-Lkw parken sollen, die ansonsten auf der Buschstraße stehen und den Verkehr behindern würden.

Foto: Gregor Herberhold

Duisburg-Alt-Hamborn.  Die Duisburger Firma Grillo in Hamborn braucht dringend mehr Parkfläche für Pkw. Die entsteht zwischen dem Werk und der Bremenstraße.

An der Bremenstraße hat die Firma Grillo Anfang 2019 eine Fläche roden lassen, auf der Parkplätze entstehen sollen. Bauaktivitäten gab es seitdem nicht. „Jetzt wuchert schon wieder alles zu, es tut sich nichts“, beschwerte sich jetzt ein Anwohner in unserer Redaktion.

Dass sich nichts getan hat, will man von Grilloseite nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil: Wenn man einen solchen Parkplatz anlegen wolle, müsse man nicht nur einen Bauantrag stellen, sondern auch ein Lärmgutachten vorlegen.

Der Parkplatz darf ausschließlich für Pkw genutzt werden

Dieses Gutachten liegt dem Unternehmen seit wenigen Tagen vor, der Bauantrag werde jetzt kurzfristig bei der Stadt eingereicht, heißt es. Und dann kommen die Arbeiter, um eine Stellfläche für bis zu 90 Autos anzulegen. Der Parkplatz darf ausschließlich für Pkw genutzt werden.

Damit die Anwohner der Bremenstraße nicht ständig von ihren Gärten aus auf die Fläche schauen müssen, wird Grillo einen Sichtschutzzaun aufstellen.

Firma braucht auf dem Werksgelände Lkw-Stellplätze

Der neue Parkplatz ist nötig, weil das Unternehmen auf dem Firmengelände Stellflächen für Liefer-Lastwagen benötigt. Dadurch gehen dort Parkplätze verloren.

Die Geschichte der Firma Grillo in Kurzform

Als Eisenwarenhändler hat Wilhelm Grillo 1842 in Mülheim an der Ruhr den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Heute sind die Grillo-Werke, für die der damals 23-jährige den Grundstein legte, auf allen Kontinenten zu Hause. Am 1. April 2017 feierte das Familienunternehmen sein 175-jähriges Bestehen mit Mitarbeitern, deren Familien und den Aktionären.

Die Familie Grillo stammt ursprünglich aus dem norditalienischen Sondrio. Johann Baptista Grillo starb dort als Märtyrer. Der Protestant wurde 1620 wegen seines Glaubens ermordet. 1802 lernte der Nachfahre Johann Wilhelm Grillo den Dichter Johann Wolfgang Goethe kennen. Das ist in Goethes Tagebüchern festgehalten.

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