Discounter

Lidl hat die Filiale in Marxloh nach Umbau wiedereröffnet

Zufrieden mit dem modernisierten Lidl-Markt in Marxloh:  Filialleiter Tamer Öztemir, Verkaufsleiterin Lisa Kretschmar (Mitte) und Portfolio-Managerin Jana Czeczor freuen sich über das Lob vieler Kunden.

Zufrieden mit dem modernisierten Lidl-Markt in Marxloh: Filialleiter Tamer Öztemir, Verkaufsleiterin Lisa Kretschmar (Mitte) und Portfolio-Managerin Jana Czeczor freuen sich über das Lob vieler Kunden.

Foto: Tamara Ramos

Marxloh.  Der Lidl-Markt an in Duisburg-Marxloh ist modernisiert. Zuletzt war er für den Umbau wochenlang geschlossen. Jetzt gibt es viele Neuerungen.

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Groß ist am Donnerstagmorgen der Andrang an der Marxloher Lidl-Filiale. Mehr als 40 Autos stehen bereits gegen 10 Uhr auf dem Parkplatz, in den Gängen schieben zahlreiche Menschen ihre Einkaufswagen und stöbern in den Regalen. Viereinhalb Wochen war der Lidl an der Schulte-Marxloh-Straße für einen Umbau komplett geschlossen, nun hat er wiedereröffnet und den Kunden fallen viele Neuerungen auf.

„Es ist jetzt alles heller und freundlicher“, sagt Jana Czeczor, die bei Lidl als Portfolio-Managerin entscheidet, welche Märkte um- und wo neugebaut wird. So gibt es statt getrennter Ein- und Ausgänge nur noch ein großes Foyer mit Pfandautomat. Die kleinen, düsteren Fliesen aus sind ersetzt, und durch die nun bodentiefen Schaufenster dringt nun mehr Tageslicht. In Marxloh sei das aktuelle, zeitgemäße Filial-Konzept von Lidl hervorragend umgesetzt, findet Czeczor.

Geräumigere Gänge bieten mehr Bewegungsfreiheit

Und auch die Kunden merken sofort, dass die Gänge geräumiger sind als zuvor; nun passen zwei Einkaufs- oder auch Kinderwagen problemlos nebeneinander. Die Regale sind ebenfalls niedriger. „Das ist altersgerecht und hilft auch Rollstuhlfahrern“, erläutert Czeczor. Modern sei das neue Design ohnehin, sagt die Managerin. So benötige etwa die neue Heizungsanlage weniger Strom und das Unternehmen habe sich zudem von fossilen Brennstoffen verabschiedet.

Neu sind überdies die Wärmedämmung, die Klimaanlage und die LED-Beleuchtung. „Die Kühlung für die Molkereiprodukte ist auch erneuert“, so Czeczor, „die fällt sicher nicht mehr aus, wenn es im Sommer 39 Grad sind.“ Ein „Riesenmehrwert“ für die Kunden und die Mitarbeiter gleichermaßen biete jedoch die Backtheke. „Jetzt bereiten wir die Waren dahinter auf, vorher mussten wir dafür erst ins nächste Lager fahren.“

Ladestation für Elektroautos steht nun auf dem Parkplatz

Damit Marxloher künftig auch mit E-Autos zu Lidl einkaufen fahren, steht neuerdings eine Ladestation auf dem Parkplatz. „Jeder darf eine Stunde kostenlos tanken“, sagt Jana Czeczor und verrät, dass trotz Parkscheinpflicht niemand einen Kontrolleur fürchten muss. „Es kommt niemand, der ein Knöllchen verteilt.“ Denn bislang hätten die 124 Parkplätze an der Schulte-Marxloh-Straße immer ausgereicht, selbst bei Stoßzeiten.

Der Umbau, der insgesamt achtzehneinhalb Wochen dauerte, sei nach der Eröffnung vor 17 Jahren unbedingt notwendig. „Wir wollen damit den Kundenbedürfnissen gerecht werden und ein Einkaufserlebnis bieten“, sagt Jana Czeczor und flachst, „da soll hier als Filiale natürlich keine schäbige Kiste stehen.“

Das gewohnte Sortiment wurde beibehalten

Wenngleich sich die Verkaufsfläche um 112 auf gut 1000 Quadratmeter vergrößert hat und auch die Mitarbeiterräume größer geworden sind, ist das Sortiment allerdings mit gut 3800 Artikel gleich geblieben. In den Regalen sind natürlich bereits Weihnachtsartikel zu finden, von Christsternen bis zu Marzipanstollen. Dass weiterhin keine Musik läuft, kein Metzger und kein Café zu finden sind, sei der „Discounter-Seele“ geschuldet, der Lidl auch weiter gerecht werden wolle.

Filialleitung bekommt viel Lob von Stammkunden

Viele Stammkunden kommen allerdings am Wiedereröffnungsmorgen in ihren Lidl-Markt, oft loben sie Filialleiter Tamer Öztemir und Verkaufsleiterin Lisa Kretschmar. „Die Filiale war früher schon die beste im Umkreis, jetzt ist sie noch viel schöner“, lässt Helga Kochanowski die beiden fröhlich beim Einkauf wissen. „Bisher kriegen wir durchweg gute Rückmeldungen“, sagt Oztemir und lächelt zufrieden. „Wenn es hier weiter gut läuft“, ergänzt Portfolio-Managerin Jana Czeczor „wollen wir im nächstes Jahr mehr Personal einstellen und wieder ausbilden.“

Alle bisherigen 22 Mitarbeiter und die beiden Azubis bleiben aber auch nach dem monatelangen Umbau der Filiale treu – und so hat sich zwar einiges, aber eben längst nicht alles in den vergangenen Monaten geändert.

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