Bildung

Marxloher Schüler lernen, Chancen zu erkennen

Unternehmerin Gabriela Grillo richtet sich an die Besucher der Berufswahl-Messe.Fotos:Tanja Pickartz

Unternehmerin Gabriela Grillo richtet sich an die Besucher der Berufswahl-Messe.Fotos:Tanja Pickartz

Marxloh.   Bei der Berufsorientierungsmesse „BOMM II“ kamen Unternehmen und junge Menschen in Kontakt. Blick über den beruflichen Tellerrand.

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Um ihren Schülern einen Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten zu geben, haben sich drei Schulen aus Marxloh (Herbert-Grillo-Gesamtschule, Elly-Heus-Knapp-Gymnasium und Sophie-Scholl-Berufskolleg) zusammengeschlossen und in Kooperation mit der Duisburger Werkkiste die Messe „BOMM“, organisiert.

Am Freitag konnten sich rund 700 Schüler an 25 Ständen von Ausbildungsbetrieben, wie Banken, Versicherungen, Stahlunternehmen, Backstuben oder öffentlichen Arbeitgebern ein Bild der Möglichkeiten machen. Daneben waren auch die Uni Duisburg-Essen und die Fachhochschule Niederrhein vertreten.

Information auf Augenhöhe

„Die Schülerinnen und Schüler sollen die Betriebe angucken und auf gleicher Augenhöhe informieren können“, sagt Lena Richter, Bereichsleiterin Übergang Schule/Beruf bei der Werkkiste. So könnten sie eine Idee bekommen, wohin es gehen könnte. „Dafür haben wir versucht die Bandbreite der Unternehmen möglichst groß zu gestalten“, so Richter. Nur einige Betriebe mehr aus dem Handwerk hätte sie sich noch gewünscht.

Um auch Antworten von Menschen zu bekommen, die es am besten wissen müssen, gab es auf einer Bühne Azubi-Interviews. Dazu hatten die Schüler Fragen vorbereitet, die sich zum Beispiel um die Bezahlung und den Ablauf der jeweiligen Ausbildung drehten.

Messe findet zum zweiten Mal statt

Die jährliche Messe fand nun zum zweiten Mal statt und dürfte auch eine Zukunft haben. „Wir wollen in den Köpfen der Schüler etwas bewegen. Denn vielen fällt die Orientierung noch schwer“, sagt Benno Chlebowski. Er ist Abteilungsleiter für die Klassen 8 bis 10 an der Herbert-Grillo-Gesamtschule. Viele seien bei der Ausbildungssuche nur auf den unmittelbaren Nahbereich von Marxloh beschränkt, dabei gebe es sehr viele Möglichkeiten, wenn man seinen Horizont erweitere.

Immerhin rund 100 Schüler haben die Entlassjahrgänge nach der 10. Klasse an der Gesamtschule. Rund ein Viertel davon gehe in die Oberstufe, die anderen drei Viertel gehen ab und sollten sich mit dem Thema Ausbildung befasst haben. „Wir wollen mit dieser Messe auch erreichen, dass die Firmen den Stadtteil kennenlernen und sehen, dass die Schüler viel zu bieten haben.“ So sei die Veranstaltung auch da, um Marxloh zu fördern.

Pflegebereich ein Schwerpunkt

Das evangelische Klinikum Niederrhein war einer der Aussteller und hatte gleich drei Azubis dabei, die die Arbeit im Krankenhaus am Stand erklärten. „Es kommen schon viele Fragen, zum Beispiel zu den Voraussetzungen oder ob man ein Praktikum machen kann“, erzählt Alana Kenda, die sich im zweiten Jahr ihrer Ausbildung befindet.

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