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Nach Erdrutschen: Duisburger sammeln für Familie in Uganda

Eine ugandische Witwe und ihre beiden Kinder sind nach Erdrutschen obdachlos. Zwei Duisburger wollen ein neues Haus finanzieren.

Eine ugandische Witwe und ihre beiden Kinder sind nach Erdrutschen obdachlos. Zwei Duisburger wollen ein neues Haus finanzieren.

Foto: Bosco Kamanzi

Duisburg.  Erdrutsche haben in Uganda das Haus einer Familie zerstört. Zwei Duisburger helfen seit Jahren in der Region und wollen nun ein neues Haus bauen.

Die Marxloher Elke Zaksek und Michael Hartings sammeln seit 2017 Geld und helfen in der armen Bunyonyi-Region in Uganda. Nachdem die Duisburger in den vergangenen sechs Monaten insgesamt 8000 Euro für Lebensmittel und medizinische Hilfe in der coronageplagten Region gesammelt haben, helfen sie jetzt beim Bau eines Hauses.

Duisburger wollen obdachloser Familie in Uganda helfen

In Uganda herrscht momentan die Regenzeit. Durch Erdrutsche werden immer wieder Häuser zerstört, die meisten Unterkünfte dort bestehen nur aus Ästen und Lehm. Jetzt hat es eine Witwe und ihre drei Kinder besonders hart getroffen. Die Hälfte ihres Hauses wurde von Erdmassen mitgerissen. Obwohl die andere Hälfte einsturzgefährdet ist, lebt die Familie mangels Alternativen weiter in dem Gebäude.

Zaksek und Hartings sammeln nun Geld für ein „richtiges Haus“ aus Steinen. „Unser Plan für November war eigentlich, den Kindern dort einmal eine Freude zu machen und Spielzeug zu kaufen“, sagt Elke Zaksek, „aber jetzt würden wir der Familie gerne ein neues Haus bauen.“ 2000 Euro kostet die kleinste Variante des Hauses, das Duisburger Ehepaar hofft auf die Unterstützung der Menschen in Deutschland. Die Verwendung aller Spenden wird vor Ort von Kontaktpersonen mit Fotos dokumentiert, damit das Geld sicher dort ankommt, wo es gebraucht wird. Wer der afrikanischen Familie helfen möchte, kann auf Paypal spenden .

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