Bauprojekt

Neue Häuser und Wohnungen in Obermarxloh

Ortstermin in der Halfmannstraße: (v.li.) Uwe Heider, Karlheinz Hagenbuck und Philipp Zenk.Foto:Christoph Wojtyczka

Ortstermin in der Halfmannstraße: (v.li.) Uwe Heider, Karlheinz Hagenbuck und Philipp Zenk.Foto:Christoph Wojtyczka

Obermarxloh.   Zwischen Halfmann- und Rückertstraße sollen bis zum Jahr 2020 auf 12 000 Quadratmetern 26 Reihenhäuser und 52 Sozialwohnungen entstehen.

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Bezirksbürgermeister Uwe Heider (SPD) und Ratsherr Karlheinz Hagenbuck haben schon lange auf so einen Termin an der Halfmannstraße gewartet. Am Montagmorgen freuen sich beide dann, trotz der bitteren Kälte, dass der Essener Bauunternehmer Philipp Zenk vor Ort seine Pläne vorstellt.

Zwischen den Hausnummern 11 und 27 an der Halfmannstraße erstreckt sich hinüber bis zur Rückertstraße eine Brachfläche von mehr als 12 000 Quadratmetern. Hier will die Familie Zenk mit ihrer BZ Immobilien GmbH ab Ende 2018 bis 2020 ein Immobilienprojekt im Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro realisieren.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis als Ziel

Entstehen sollen 26 moderne, voll-unterkellerte Reihenhäuser mit jeweils 130 Quadratmetern Wohnfläche, eigenen Gärten und Carports. Außerdem sollen auf der Fläche Mehrfamilienhäuser entstehen, die insgesamt 52 öffentlich geförderte Wohnungen, Sozialwohnungen, beherbergen werden: „Die in jeder Hinsicht großzügigen Reihenhäuser werden hier für ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten werden“, sagt Zenk, der gemeinsam mit seinem Vater derzeit auch in Walsum und an der Borussiastraße Häuser baut, „die barrierefreien Wohnungen mit Aufzügen, Balkonen und Terrassen sollen für ungefähr fünfeinhalb Euro Warmmiete pro Quadratmeter angeboten werden.“

Für Bezirksbürgermeister Uwe Heider wird an der Halfmannstraße endlich gut, was lange währte: „Seit den 1970er Jahren liegt die Fläche brach, obwohl immer mal was geplant war“, sagt der Sozialdemokrat, „die Fläche gehörte zuletzt der Immeo, die sie selbst wohl nicht entwickelt wollte. Ein Glücksfall und eine klare Aufwertung des Stadtteils, was jetzt passiert.“

Positive Entwicklung anstoßen

Das sieht auch Ratsherr Hagebuck so: „Ich kenne den Herrn Zenk schon länger“, sagt Hagenbuck, „und ich weiss, dass hier eine ganz positive Entwicklung angestoßen wird.“ Die großen, günstigen Reihenhäuser und die neuen, schmucken Wohnungen würden Menschen in den Stadtteil bringen, die für positive Veränderungen sorgen würden: „Die Kaufkraft steigt, der örtliche Handel in Obermarxloh und Neumühl profitiert, es setzt eine positive Dynamik ein. Tolles Projekt.“

Ein Bebauungsplan für das Grundstück wurde im Herbst 2017 rechtskräftig: „Das war für uns der Moment, wo wir in Gespräche mit dem Vorbesitzer eingetreten sind“, sagt Bauunternehmer Zenk, der voll und ganz hinter der Kombination Reihenhaus und Sozialer Wohnungsbau steht: „Wir sind ein Unternehmen aus dem Ruhrgebiet und kennen den großen Bedarf in diesem Bereich.“

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