Senioren-Zentrum

Neues Seniorenzentrum in Neumühl eröffnet planmäßig im Mai

Norbert Rath am Donnerstag auf der Großbaustelle in Neumühl.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Norbert Rath am Donnerstag auf der Großbaustelle in Neumühl. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Duisburg - Neumühl.   Der Kölner Spezialinvestor Conesta stellt den Gebäudekomplex termingerecht zur Verfügung. Innenausbau hat begonnen, die Heizung läuft schon.

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In Rekordzeit hat das Kölner Unternehmen Conesta auf der Freifläche zwischen Schroer-, Garten- und Obermarxloher Straße ein Seniorenzentrum mit angeschlossenen, altengerechten Wohnungen hochgezogen. Was im Frühjahr 2017 niemand so recht glauben wollte: Dass das Bauprojekt nach zwölf Monaten tatsächlich beendet wird. Aber genau das ist der Fall. Norbert Rath, Technischer Leiter von Conesta, stellte am Donnerstag im Gespräch mit unserer Zeitung klar: „Wir übergeben die Wohnanlage am 29. März ans Rote Kreuz.“ Das DRK hat das komplette Zentrum für 25 Jahre angemietet und wird es am 1. Mai dieses Jahres eröffnen.

Fernwärme sorgt seit Dezemberfür mollige Temperaturen

Die vier Gebäude sind inzwischen komplett dicht, der Innenausbau hat begonnen. Frieren müssen die Handwerker nicht – die Gebäude sind seit dem 19. Dezember mit Fernwärme beheizt. „Wir müssen die Häuser schnell trocken kriegen, damit die Böden gelegt werden können“, klärt Norbert Rath auf.

Insgesamt werden am Ende fast 12 000 Quadratmeter umbauter Raum entstanden sein. Die Nutzfläche liegt bei gut 9200 Quadratmetern. Alle Gebäude sind nach der zweithöchsten Wärmeschutzklasse isoliert, es gibt dreifach verglaste Fenster.

Jedes Zimmer hat ein rollstuhltaugliches Bad

In 84 Einzelzimmern werden die Personen untergebracht, die derzeit noch im nahen Altenheim St. Barbara leben. Jedes Zimmer hat ein angeschlossenes, behindertengerechtes und rollstuhltaugliches Bad.

Die 50 altengerechten Wohnungen sind zwischen 40 - 60 Quadratmeter groß. Knapp die Hälfte soll inzwischen vergeben sein. Vermieter ist das Deutsche Rote Kreuz.

Bett ist notfalls von drei Seiten zugängig

Alle Räume sind so geschnitten, dass die Betten in verschiedenen Positionen aufgestellt werden können – abhängig von der Pflegebedürftigkeit der Bewohner. So ist sichergestellt, dass das Bett notfalls von drei Seiten zugängig ist.

Das auf Pflegeeinrichtungen spezialisierte Kölner Unternehmen Conesta investiert in Neumühl 20 Millionen Euro, die Sparkasse Duisburg ist in die Baufinanzierung eingebunden.

Gemeinschaftsräume und ein kleiner Garten

Zur Anlage gehören auch Gemeinschaftsräume und ein kleiner Garten. Der hätte größer ausfallen können, wenn die Behörden nicht so viele Autostellplätze verlangt hätten. Insgesamt gibt es rund 80 Stellflächen rund um die Anlage verteilt.

Die Gestaltung der (wenigen) Grünanlagen hat auch schon begonnen. Im geschützten Raum zur Schroerstraße hin werden einige Bäume gesetzt und es wird ein Wandelpfad angelegt.

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