Logistikfläche

Zweites Unternehmen auf Logport VI: Verhandlungen dauern an

In Walsum entsteht die Logistikfläche Logport VI. Nach dem dänischen Konzern DSV hat der Duisburger Hafen ein weiteres Unternehmen für eine Ansiedlung im Blick.

In Walsum entsteht die Logistikfläche Logport VI. Nach dem dänischen Konzern DSV hat der Duisburger Hafen ein weiteres Unternehmen für eine Ansiedlung im Blick.

Foto: Oliver Müller / FUNKE Foto Services

Duisburg-Walsum.  Der Duisburger Hafen verhandelt weiterhin mit einem Unternehmen über dessen Ansiedlung auf Logport VI. Es gibt auch Anfragen von weiteren Firmen.

Ein weiteres Unternehmen ist an einer Ansiedlung auf Logport VI interessiert; noch kann der Duisburger Hafen allerdings keinen Vollzug melden. Wie ein Duisport-Sprecher auf Nachfrage der Redaktion erklärt, dauern die Verhandlungen an: „Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Sie liegt jetzt bei den Gremien des Kunden.“ Grundsätzlich, so der Sprecher, sei das Interesse an der Logistikfläche durchaus rege: „Anfragen gibt es immer wieder. Wir sind aber wählerisch.“

Corona: Lockdown bremst die Bauarbeiten auf Logport VI aus

Allzu viele Verhandlungen dürfte der Hafen indes nicht führen, denn der Platz auf Logport VI ist begrenzt. Eine maximale Anzahl an Unternehmen sei zwar nicht festgelegt, aber: „Flächenmäßig könnten zwei bis drei Unternehmen da Platz finden.“ Mit dem dänischen Logistikkonzern DSV steht bekanntlich ein Kunde bereits fest und wird voraussichtlich zwölf Hektar des insgesamt 40 Hektar großen Geländes nutzen.

Hafen-Chef Erich Staake hatte im August am Rande eines Pressetermins erstmals von den Verhandlungen mit einem zweiten Unternehmen berichtet.

Derweil bremst der zweite Corona-Lockdown auch den Baufortschritt auf Logport VI aus. Deshalb werden dort im Moment laut Hafen „in unserem Auftrag keine Bauarbeiten ausgeführt.“ Der Baubeginn im Zusammenhang mit dem Terminal und der Innenerschließung sei für Anfang Januar 2021 geplant.

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