Verfolgungsjagd

Polizei Duisburg: Opel-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd

Auf Anhaltezeichen der Duisburger Polizei reagierte der Opel-Fahrer nicht.

Auf Anhaltezeichen der Duisburger Polizei reagierte der Opel-Fahrer nicht.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Ein Opel-Fahrer ist vor einem Duisburger Streifenwagenteam bis auf die A 3 geflohen. Bei der Überprüfung entdeckten die Beamten den Grund dafür.

Ein Streifenwagenteam der Duisburger Polizei hat sich von Obermeiderich bis zum A-3-Parkplatz Entenfang eine Verfolgungsjagd mit einem grauen Opel Zafira geliefert.

Der 34 Jahre alte Fahrer des Opels war den Polizisten am Mittwochabend kurz vor Mitternacht auf der Varzinerstraße aufgefallen, weil er sehr langsam fuhr. Als die Polizisten ihm Anhaltezeichen gaben, fuhr er einfach in Richtung Essen-Steeler-Straße weiter. An einer roten Ampel stiegen die Beamten aus und gingen auf den Opel zu. Der 34-Jährige ließ sich davon aber nicht beeindrucken, wartete auf Grün und gab Gas.

Duisburg: Verfolgungsjagd endet auf der A 3

Die anschließende Verfolgungsjagd zog sich dann bis auf die A 3 in Richtung Köln hin. Auf Höhe des Parkplatzes Entenfang hielt der Opel-Fahrer schließlich freiwillig an.

Bei der Überprüfung wurde der Grund für seine Flucht klar: Kennzeichen und Auto waren gestohlen gemeldet. Gegen den 34-Jährigen lagen ein Haftbefehl und zwei Aufenthaltsermittlungen vor. Auch sein 36-jähriger Beifahrer war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Im Fahrzeug stießen die Beamten auch auf Zulassungspapiere eines VW Polos, den der Besitzer ebenfalls als gestohlen gemeldet hatte.

34-Jähriger fuhr unter Alkoholeinfluss

Im Gespräch gab der 34-Jährige obendrein noch zu, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss unterwegs sei. Der Amtsarzt entnahm ihm auf der Wache eine Blutprobe. Neben den Verkehrsdelikten muss der 34-Jährige nun mit einem Verfahren wegen des Diebstahls von Kraftfahrzeugen rechnen.

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