Bürgerengagement

Pro Duisburg-Verein erhöht die Mitgliedsbeiträge

Zusammen mit Duisburg-Kontor und dem Fotografen Friedhelm Krischer gibt Pro Duisburg den Fotokalender heraus. Im Bild: Friedhelm Krischer, Peter Joppa, Geschäftsführer Duisburg-Kontor, und Hermann Kewitz, 1. Vorsitzender pro Duisburg

Foto: Duisburg Kontor

Zusammen mit Duisburg-Kontor und dem Fotografen Friedhelm Krischer gibt Pro Duisburg den Fotokalender heraus. Im Bild: Friedhelm Krischer, Peter Joppa, Geschäftsführer Duisburg-Kontor, und Hermann Kewitz, 1. Vorsitzender pro Duisburg Foto: Duisburg Kontor

Duisburg.   Der Bürgerverein Pro Duisburg engagiert sich vielfältig für die Stadt. Für weitere Aktivitäten greifen die Mitglieder jetzt tiefer in die Tasche.

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Die 365 Mitglieder der bürgerschaftlichen Vereinigung Pro Duisburg werden mit höheren Mitgliedsbeiträgen den Verein künftig stärker unterstützen. „Der Verein kann sich seine Aktivitäten grundsätzlich leisten. Aber für neue Projekte müssen wir eine Gegenfinanzierung sicherstellen“, erklärte Schatzmeister Carsten Soltau auf der jüngsten Mitgliederversammlung in der Liebfrauenkirche, an der 50 Mitglieder teilnahmen.

Zur Absicherung der Aktivitäten erhöht Pro Duisburg ab 2018 die Mitgliedsbeiträge von 30 auf 36 Euro sowie von 15 auf 18 Euro für Partnermitglieder. Aufgrund der Zinslage erlöse der Verein keine Erträge mehr aus seinem Kapital, so der Schatzmeister. Zugleich wolle der Verein auch in Zukunft Projekte für die Stadt initiieren und finanzieren. Die zusätzlichen Einnahmen erweiterten dafür den finanziellen Spielraum. Zugleich wirbt der Pro Duisburg-Vorsitzende Hermann Kewitz um Spenden, um mehr für Duisburg möglich zu machen.

Bilanz weist ein kleines Minus aus

Wirtschaftlich zeigt sich die bürgerschaftliche Vereinigung, die u.a. den Duisburg-Kalender herausgibt und den Kaisermünzenpreis verleiht, stabil. Soltau wies in seinem Rechenschaftsbericht ein leichtes Minus von 1800 Euro für 2016 aus.

Pro Duisburg unterstützt zum Beispiel den „Spieltrieb“ am Theater Duisburg, die Kulturzeitschrift „Streif“ sowie in Zusammenarbeit mit der früheren Lixenfeld-Gesellschaft eine Erinnerungstafel für den Duisburger Sänger Rudolf Schock. Der stellvertretende Vorsitzende Martin Zensen kündigte für das kommende Jahr weitere Veranstaltungen an. „Es gibt noch viel zu entdecken in Duisburg und viel zu wissen über Duisburg,“ so Zensen.

Pro Duisburg setzt zugleich auf Kontinuität. Die Mitglieder des 1910 gegründeten Vereins bestätigten die vier zur Wahl stehenden Mitglieder des Beirats einstimmig in ihren Ämtern: Frank Albrecht, Uwe Busch, Marianne Dollhausen und Wilfriede Rosowski engagieren sich auch in den kommenden drei Jahren für die Gemeinschaft der „Duisburg-Fans“. Bereits im Juni 2017 hatte der Beirat den Vorstand unter Vorsitz von Hermann Kewitz für zwei Jahre wiedergewählt.

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