Ruhrorter Gemeindehaus bleibt Treffpunkt

Das Immobilienunternehmen Fakt hat das traditionsreiche Gemeindehaus Ruhrort an der Dr.-Hammacher-Straße gekauft. Bislang gehörte das Gebäude dem Haniel-Konzern. Einen neuen Anstrich soll es geben und einige kleinere Umbauarbeiten, Kunst und Kultur sollen aber im Inneren weiter eine große Rolle spielen.

Das Immobilienunternehmen Fakt hat das traditionsreiche Gemeindehaus Ruhrort an der Dr.-Hammacher-Straße gekauft. Bislang gehörte das Gebäude dem Haniel-Konzern. Einen neuen Anstrich soll es geben und einige kleinere Umbauarbeiten, Kunst und Kultur sollen aber im Inneren weiter eine große Rolle spielen.

Gebäude mit kultureller Tradition

Soziale Einrichtungen der Stadt sollen die Räumlichkeiten auch nutzen, außerdem will man es als Konferenzzentrum bereitstellen. Hubert Schulte-Kemper, Vorstandsvorsitzender der Fakt AG, betonte bei der offiziellen Übergabe, dass man nicht einfach ein Gebäude gekauft habe und das jetzt vermiete, sondern man das Gemeindehaus als solches mit seiner „Seele“ erhalten wolle. „Es ist ein Haus mit musealem Charakter, hoher Bedeutung und kultureller Tradition“, erklärte Schulte-Kemper. Alle, die bisher Veranstaltungen hier abgehalten haben, seien es Vereine oder Künstler, sind auch zukünftig immer herzlich willkommen“, erklärt der Fakt-Unternehmensgründer.

Die ehemalige Kirche mit eindrucksvoller Architektur verfügt über eine Nutzfläche von etwa 1800 Quadratmeter. Genug Platz für verschiedenste Veranstaltungen. Vor allem als Konferenzzentrum wolle man das Gebäude zukünftig nutzen. Auch eine weitere Idee hat Schulte-Kemper schon: „Ich könnte mir durchaus vorstellen, hier standesamtliche Trauungen anzubieten. So könnte man Menschen, die ein zweites Mal heiraten und das nicht mehr in der Kirche tun können, einen wundervollen Rahmen bieten“, sagte er. Oberbürgermeister Sören Link lobte auf der Feierstunde die vielen Ideen der Fakt-Gruppe und hob vor allem hervor, dass die Gruppe den Charakter des Hauses achten wolle.

Der neue Eigentümer will schnellstmöglich mit den Umbau-Arbeiten beginnen. Was die Umgestaltung beziehungsweise eine Renovierung angehe, sei man für Vorschläge aus der Nachbarschaft offen, betonte Schulte-Kemper.

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