Feuer

Großeinsatz der Feuerwehr bei Schiffsbrand in Duisburg

Die Feuerwehr bekämpft den Brand auf einem Frachtschiff auf dem Rhein.

Die Feuerwehr bekämpft den Brand auf einem Frachtschiff auf dem Rhein.

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.  Auf dem Rhein hat auf Höhe der Hochfelder Eisenbahnbrücke ein Schiff gebrannt. Die Feuerwehr war mit zwei Löschbooten im Einsatz.

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Feuer auf dem Rhein: Am Dienstagmorgen ist auf Höhe der Hochfelder Eisenbahnbrücke ein Frachtschiff in Flammen aufgegangen. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte rückten zu einem Großeinsatz aus.

Das niederländische Schiff lag auf Rheinkilometer 773 vor Anker, als das Feuer im Maschinenraum ausbrach und von dort auf den Wohnbereich übergriff. Nach Angaben der Stadt Duisburg versuchte die Besatzung zunächst, die Flammen eigenständig zu löschen. Gegen 10.15 Uhr gab sie auf und alarmierte die Feuerwehr.

Wohl keine Schadstoffe ins Wasser gelangt

Vier Löschtrupps gingen mit Atemschutz an Bord, brachten die beiden Besatzungsmitglieder samt ihres Papageis an Land und in Sicherheit und nahmen den Kampf gegen die Flammen auf. Zusätzlich waren Löschboote der Feuerwehren Duisburg und Krefeld im Einsatz und unterstützten die Löscharbeiten vom Wasser aus. Der Maschinenraum des Schiffes wurde mit einem speziellen brandhemmenden Schaum geflutet.

Das Schiff hatte gut 1000 Tonnen gewaschene nasse Kohle geladen. Die Fracht blieb von den Flammen allerdings unberührt. Die Feuerwehr informierte die Bevölkerung vorsorglich über die möglichen Gefahren der Rauchentwicklung und bat, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bergung muss in Abstimmung mit Wasserschutzpolizei erfolgen

Mitarbeiter der Umweltbehörde waren ebenfalls vor Ort und prüften, ob durch den Brand möglicherweise schädliche Substanzen ins Wasser gelangen konnten. Der Stadt war am Nachmittag aber keine Schadstoffbelastung bekannt.

Nach knapp vier Stunden war das Feuer gelöscht, am Nachmittag führte die Feuerwehr noch kleinere Nachlöscharbeiten durch.

Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar. Die Bergung liegt jetzt im Zuständigkeitsbereich der Reederei und muss in Abstimmung mit der Wasserschutzpolizei erfolgen.

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