Bildung

Sechs Kitas in Duisburg werden zum Familienzentrum ausgebaut

Die Weltkinder-Kita an der Kopernikusstraße in Neumühl feierte im Januar ihre Eröffnung als Familienzentrum, in der nächsten Runde ist die ISS-Einrichtung an der Gillhausenstraße in Marxloh dabei.

Die Weltkinder-Kita an der Kopernikusstraße in Neumühl feierte im Januar ihre Eröffnung als Familienzentrum, in der nächsten Runde ist die ISS-Einrichtung an der Gillhausenstraße in Marxloh dabei.

Foto: Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Sechs weitere Kitas in Duisburg werden zum Familienzentrum. Zusätzliche Angebote für Familien bieten 83 von 211 Einrichtungen in der Stadt.

Sechs weitere Duisburger Kindertagesstätten werden zu Familienzentrum ausgebaut. Neben der Betreuung der Mädchen und Jungen werden sie dann auch Angebote zu Hilfe und Beratung von Familien anbieten. Das hat jetzt der Jugendhilfeausschuss des Stadtrates beschlossen.

Zur Zertifizierung als Familienzentrum ausgewählt wurden die Kita Johannesstraße 2b der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius (Vierlinden), die ISS-Kita Gillhausenstraße (Marxloh), die Kita Rolandseckplatz 30 (ZoK, Beeckerwerth), Kita Werthstraße 51 der Lebenshilfe (Laar), die städtische Kita Eisenstraße 2a (Hochemmerich) und die Zaubersterne-Kita an der Düsseldorfer Landstraße 132 (Wanheim-Angerhausen). https://www.waz.de/staedte/duisburg/newsletter-waz-duisburg-anmeldung-id227368671.html

Familienministerium fördert zusätzliche Angebote der Kitas

Mit jährlich 20.000 Euro pro Einrichtung wird die zusätzlich Arbeit vom NRW-Familienministerium gefördert. Bis April lief die Bewerbungsfrist für die Träger, der Ausschuss folgte einem Vorschlag der Verwaltung für die Vergabe. Die Auswahl unter den Bewerbern orientiere sich „an der räumlichen Verdichtung besonderer Problemlagen“, erklärt das Jugendamt die vom Ministerium vorgegebenen Indikatoren. Das sind etwa die Anzahl der Kinder unter 7 Jahren im Stadtquartier, der Anteil der Kinder im SGB II-Bezug (Hilfen zum Lebensunterhalt) und der Anteil der Kinder in der Einrichtung, bei denen das Einkommen der Eltern unter der Beitragsgrenze liegt. Außerdem sollten möglichst sechs unterschiedliche Träger berücksichtigt werden.

Sechs weitere Einrichtungen, die sich ebenfalls beworben hatten (Lehrerstraße/Neumühl; Heisterbacher Straße/Beeckerwerth, Emmericher Straße 119/Obermeiderich; Böschhof/Rumeln; Am gebrannten Heidgen/Wanheim und Am Förkelsgraben/Hüttenheim), müssen auf eine Berücksichtigung in der nächsten Runde hoffen. Träger können sich dann auch mit einer anderen Kita bewerben. Seit 2006, da begann die Duisburger Beteiligung am Landesprojekt Familienzentren, sind 83 von insgesamt 211 Kindertageseinrichtungen in der Stadt zu Familienzentren erweitert worden.

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