SPD-Politiker gegen Stahlehe Thyssen-Tata

Die Duisburger Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Ralf Jäger, Rainer Bischoff und Frank Börner fordern den Stopp der Fusion von ThyssenKrupp Steel Europe und Tata Steel Europe und unterstützen damit einen entsprechenden Antrag der nordrhein-westfälischen SPD-Fraktion.

Die Duisburger Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Ralf Jäger, Rainer Bischoff und Frank Börner fordern den Stopp der Fusion von ThyssenKrupp Steel Europe und Tata Steel Europe und unterstützen damit einen entsprechenden Antrag der nordrhein-westfälischen SPD-Fraktion.

Im Zuge der Fusionierung fürchten die vier Abgeordneten den Verlust tausender Arbeitsplätze in Duisburg und ganz NRW. Die Fusion der beiden Stahlunternehmen dürfe nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen: „Duisburg ist Stahlstandort Nummer 1. Für Duisburg ist der Erhalt und die Weiterentwicklung einer modernen Stahlindustrie sehr wichtig.“ Diese sichere Arbeitsplätze und schaffe gute Arbeit.

„Wir stehen an der Seite der rund 15 000 Duisburger Beschäftigten, die um ihren Arbeitsplatz bangen. Die Fusionspläne müssen offengelegt werden, damit alle wichtigen Akteure gemeinsam an akzeptablen Lösungen arbeiten können“, fordern die SPD-Abgeordneten. Eine Fusion müsse verhindert werden, dafür setze sich die SPD-Fraktion im Landtag NRW ein.

Am 22. September bei der geplanten Stahldemo in Bochum wollen die vier Politiker ihre „Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Ausdruck bringen“.

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