Blaulicht

Sprinter-Fahrer flüchtet mit drei Promille vom Unfallort

Die Polizei erwischte den vom Unfallort geflüchteten Mercedes-Sprinter-Fahrer auf der Rheindeichstraße in Duisburg.

Die Polizei erwischte den vom Unfallort geflüchteten Mercedes-Sprinter-Fahrer auf der Rheindeichstraße in Duisburg.

Foto: Kerstin Kokoska / Essen

Duisburg.  Erst hatte er auf der A 3 einen Unfall verursacht, dann flüchtete er mit drei Promille im Blut von dort. Erwischt wurde er trotzdem.

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Drei Promille im Blut hatte der Fahrer eines weißen Sprinter der Marke Mercedes, der laut Polizei Duisburg am vergangenen Montag zunächst in einem Unfall auf der A 3 bei Dinslaken verwickelt war und nach seiner Flucht auf der Rheindeichstraße in Duisburg von der Polizei ertappt und angehalten werden konnte.

Beifahrerin klagte über Nackenschmerzen

Der 42-jährige Mercedes-Fahrer hatte laut Polizei in den Nachmittagsstunden auf der A3 in Höhe der Abfahrt Dinslaken-Süd einen Auffahrunfall verursacht. Er war dort mit dem vorausfahrenden Dacia eines Duisburgers (45) zusammengestoßen. Dessen Fahrer (45) blieb zwar unverletzt, doch die Dacia-Beifahrerin (34) klagte über Nackenschmerzen. Der Unfallverursacher hielt zwar an, wollte aber nicht, dass die Betroffenen die Polizei verständigen. Er setzte sich zurück in seinen Sprinter und fuhr in Richtung Köln weiter.

Polizeistreife entdeckte den gesuchten Sprinter in Alt-Homberg

Die alarmierten Beamten der Autobahnpolizei informierten sofort alle anderen Autobahnwachen und die Leitstelle der Polizei Duisburg. Im Rahmen der Fahndung entdeckte eine Streifenwagenbesatzung der Duisburger Polizei den Sprinter dann um 16.20 Uhr auf der Rheindeichstraße in Alt-Homberg. Während die Polizisten wendeten, versuchte der 42-Jährige über die Lauerstraße in Hochheide zu flüchten. Dort stieß er gegen einen Bordstein und blieb letztendlich stehen.

Als die Ordnungshüter den Fahrer zur Rede stellen wollten, bemerkten sie sofort den Alkoholgeruch im Fahrzeuginneren. Weil er trotz mehrfacher Aufforderung nicht aussteigen wollte und plötzlich in den Fußraum griff, zogen die Beamten den Mercedes-Fahrer aus dem Fahrzeug und legten ihm die Handschellen an. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Angetrunkene mehr als drei Promille Alkohol in seiner Atemluft hatte.

Führerschein des Mercedes-Fahrers wurde sofort sichergestellt

Nachdem ein Arzt ihm eine Blutprobe entnommen hatte, stellten die Beamten seinen in Litauen ausgestellten Führerschein sicher. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizisten fest, dass der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen einer Trunkenheitsfahrt und Gefährdung des Straßenverkehrs.

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