A59

Stadt Duisburg stellt Internetseite mit Tipps zur A 59-Sperrung vor

Die Berliner Brücke über dem Hafengebiet in Duisburg-Meiderich. Im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der A 59 wird die Brücke verbreitert.

Die Berliner Brücke über dem Hafengebiet in Duisburg-Meiderich. Im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der A 59 wird die Brücke verbreitert.

Foto: WAZFotoPool

Duisburg.  Tipps und Umwege rund um die geplante fünfmonatige Sperrung der A 59 in Duisburg bekommen Autofahrer ab sofort online. Nach der Sperrung am 1. Mai ergänzen Stadt und Verkehrsbetriebe das Angebot um aktuelle Staumeldungen. Auch der Handel lockt auf der Plattform mit Rabatten und Sonderaktionen.

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Verstopfte Straßen, Stadtteile, die von der Außenwelt abgeschnitten sind und eine für Autofahrer schier unerreichbare Innenstadt: Die Horror-Szenarien zur fünfmonatigen Sperrung der A 59 zwischen den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord und Duisburg ab dem 1. Mai schießen ins Kraut, je näher der Termin rückt. Da nüchterne Planung das Verkehrschaos reduzieren kann, hat die Stadt gemeinsam mit der DVG für alle Auto- und Radfahrer eine Internetseite mit Umwegen, Staumelder und ÖPNV-Tipps ins Netz gestellt.

Unter http://a59sperrung.duisburg.de finden Pendler und Besucher schon jetzt, ab dem 1. Mai dann minutenaktuell, Verkehrstipps. Auch die DVG, die den Takt der Linie 903 für Pendler verstärkt, aber eben auch ihre Busse auf Umleitungen schicken muss, bündelt dort Tipps und Hinweise für die Zeit bis zum 6. Oktober, wenn die Sanierung beendet sein soll. Für jene, die das Auto in der Zeit stehen lassen und mit der Bahn zur Arbeit fahren, bietet die Verkehrsgesellschaft ein A 59-Umsteigerticket an. Auch hierzu finden sich alle Informationen auf der am Mittwoch freigeschalteten Webseite.

In den nächsten Wochen wird sich die Online-Plattform weiter füllen, darunter auch mit Paradebeispielen von Arbeitgebern, die geschickte Arbeitszeitmodelle auflegen, um Mitarbeitern Stau-Frust zu ersparen. Tipps, Klagen und Amüsantes rund um das A 59-Abenteuer können Duisburger auf Facebook, Twitter unter dem Sammelbegriff #A59sperrung loswerden. Ganz konventionell berät auch das Call Center der Stadt (montags - freitags 7-18 Uhr, samstags 9-16 Uhr) bei Fragen.

„Duisburg großräumig umfahren“

Dass es sich durchaus lohnen kann, regelmäßig auf der Webseite nach Aktuellem zu schauen, macht Johanna Groeneweg-de Kroon, Vorsitzende des City Managements, deutlich: „Die Händler präsentieren laufend Rabatte, Sonderaktionen und andere Nettigkeiten, damit es sich trotz mancher Verkehrsstörung lohnt, in die Innenstadt zu fahren.“ Dann am besten mit Bus und Bahn: Wer sein Fahrtticket etwa in der Galeria Kaufhof vorzeigt, bekommt in der Baustellenzeit ein kleines Präsent und ein Tässchen Kaffee überreicht.

Ganz uneigennützig ist das Kunden-Verwöhnprogramm nicht. Dem Einzelhandel graust es schon jetzt vor Radio-Verkehrsnachrichten, die dazu raten, „Duisburg großräumig zu umfahren“. Die Sperrung, so de Kroon, sei eine „Riesenherausforderung“ für Gewerbetreibende.

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