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Bahnverkehr in NRW: Stellwerkstörung in Duisburg ist behoben

Eine Stellwerkstörung in Duisburg hatte am Mittwochmorgen massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr im Ruhrgebiet.

Eine Stellwerkstörung in Duisburg hatte am Mittwochmorgen massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr im Ruhrgebiet.

Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Eine Stellwerkstörung in Duisburg hat für massive Probleme im Bahnverkehr im Ruhrgebiet gesorgt. Mittlerweile ist das Problem beseitigt.

Der seit der Nacht für massive Probleme im Zugverkehr durch das Ruhrgebiet sorgende Stellwerksschaden bei Duisburg ist behoben. Es sei aber bis in die Abendstunden hinein weiter mit Einschränkungen zu rechnen, sagte eine Bahnsprecherin am Mittwochmittag.

Ein Kabelschaden an den Gleisen hatte demnach einen Kurzschluss an einer wichtigen Anlage in dem Stellwerk ausgelöst. Dadurch habe man den Bahnverkehr auf der wichtigen Achse rund um Duisburg nicht mehr lenken können.

Stellwerksstörung in Duisburg: Züge rollen wieder an

Nach der Reparatur solle das Stellwerk nun nach und nach in Betrieb genommen werden, sagte die Sprecherin der Deutschen Bahn. Zuglinie um Zuglinie soll dann ab dem frühen Nachmittag wieder anrollen. Es sei aber in den kommenden Stunden noch mit weiteren Ausfällen und Verspätungen zu rechnen.

Bis der Bahnverkehr reibungslos laufe, werde auch der Ersatzverkehr aufrecht erhalten. Seit dem Morgen sind etwa 60 Taxis und sieben Busse im Einsatz.

Störung in Duisburg hat für Ausfälle im Nah- und Fernverkehr gesorgt

Seit etwa 23.30 Uhr am Dienstagabend hatte der technische Defekt auf der wichtigen Achse durch das Ruhrgebiet den Verkehr erheblich ausgebremst. Der Hauptbahnhof Duisburg konnte ab dem Morgen gar nicht mehr angefahren werden.

Viele Zuglinien des Nah- und Fernverkehrs konnten und können den Abschnitt zwischen Essen und Düsseldorf nicht passieren. Einzelne Fernverkehrszüge sollten umgeleitet werden. Die Bahn rät Pendlern und Pendlerinnen, ihre Bahnverbindung vor Reiseantritt zu überprüfen.

Ab Mittwoch gelten schärfere Corona-Regeln in Bussen und Bahnen: Fahrgäste müssen dann gemäß der sogenannten 3G-Regeln entweder geimpft, genesen oder getestet sein. (dpa/red)

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