Autobahn 59

Abfahrt nach Breitscheid ist im Kreuz Duisburg-Süd gesperrt

Momentan kann von der A59 nicht auf die 524 in Richtung Essen gewechselt werden. StraßenNRW hat schlichtweg vergessen, alle Schilder anzupassen.

Momentan kann von der A59 nicht auf die 524 in Richtung Essen gewechselt werden. StraßenNRW hat schlichtweg vergessen, alle Schilder anzupassen.

Foto: WAZ Fotopool

Duisburg.  Die Dauerbaustelle am Autobahnkreuz Duisburg-Süd hat schon einige Autofahrer an den Rand der Verzweiflung gebracht. Aktuell gibt es für all jene eine Überraschung, die im Kreuz in Richtung Breitscheid fahren wollen. Diese Tangente ist gesperrt, darauf hingewiesen wird erst kurz vor der Ausfahrt.

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Wer zur Zeit auf der Autobahn 59 unterwegs ist, aber in Richtung Autobahnkreuz Breitscheid möchte, muss auf eine Überraschung gefasst sein. Zwar wird auf der A 59 rechtzeitig darauf hingewiesen, dass ein Abbiegen auf die Autobahn 524 in Richtung Krefeld im Kreuz nicht möglich ist.

Dass es zur Zeit auch in Gegenrichtung nicht geht, erfährt der Autofahrer aber erst, wenn es schon gilt, den Blinker zu setzen. Er muss geradeaus weiterfahren, um, wie schon monatelang vorher während der Bauarbeiten, in der Ausfahrt Froschenteich abzufahren und dort zu wenden. Erst dann löst sich auch das Rätsel, ob auf der letzten Hinweistafel vor dem Verlassen der A59 nur die Ausfahrt Rahm als gesperrt angegeben ist oder die gesamte Fahrtrichtung. Denn das leuchtfarbige Kreuz erfasst den Schriftzug „Essen“ nicht. Gemeint ist aber die gesamte Fahrtrichtung.

Straßen NRW hat vergessen, die Schilder zu ändern

Nach Auskunft von Roland Schmidt, dem Bauleiter für das Autobahnkreuz Duisburg-Süd, ist vergessen worden, die vorherigen Schilder entsprechend auszustatten. Er habe das Autobahnamt jetzt um Nachbesserung gebeten.

Hintergrund ist, dass wegen letzter Bauarbeiten im Kreuz die Beschleunigungsspur für Abbieger aus Duisburg in Richtung Breitscheid nicht zur Verfügung steht. Die Fläche wird als Abstellfläche gebraucht. „Polizei und Bezirksregierung hielten es für zu gefährlich“, sagt er, „dort aus dem Stand beschleunigen zu lassen.“ Daher die Sperrung. Sie soll aber Anfang November nach rund vier Wochen beendet werden, kündigt Roland Schmidt an. (mkw)

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