Fleischlose Ernährung

Gesunde Restaurants: Tipps für veganes Essen im Ruhrgebiet

| Lesedauer: 22 Minuten
Der Burger im Wandel der Zeit. Früher vor allem fettig und aus Fleisch. Heute gesund und fleischlos. Im Ruhrgebiet gibt es immer mehr Restaurants, in denen vegane und vegetarische Gerichte angeboten werden.

Der Burger im Wandel der Zeit. Früher vor allem fettig und aus Fleisch. Heute gesund und fleischlos. Im Ruhrgebiet gibt es immer mehr Restaurants, in denen vegane und vegetarische Gerichte angeboten werden.

Foto: Eat Club / Funke Mediengruppe

Essen.  Sie sind gesund, vielfältig und lecker: Vegane Restaurants sind im Kommen. Wir geben Tipps für Lokale mit veganem Essen im Ruhrgebiet.

  • Vegetarisch und vegan essen - die Zahl der Restaurants im Ruhrgebiet mit entsprechendem Angebot wächst.
  • Tipps für Restaurants, in denen Sie vegan essen können, finden Sie in diesem Text.

Der Start ins Jahr gehörte den Veganerinnen und Veganern , der „Veganuary“ war in aller Munde. Das Ziel: Einen Monat lang ausschließlich vegan zu essen, also auf Fleisch und tierische Produkte wie Eier oder Milch zu verzichten. Wer auf den Geschmack gekommen ist und im Ruhrgebiet jetzt nach veganen Restaurants sucht, dem steht je nach Stadt Hochgenuss bevor – oder eine weitere Herausforderung ob des mauen Angebots. Wir geben eine erste Orientierung, von Duisburg bis Dortmund, von Gladbeck bis Velbert.

Immer mehr Menschen in Deutschland verzichten beim Essen auf Fleisch. Einer Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD Allensbach) zufolge ernährten sich 2020 gut 6,5 Millionen Menschen vegetarisch, dazu rund 1,1 Millionen vegan. Ziel ist neben einer gesunden Ernährung auch, das Klima zu schonen. Während Supermärkte ihr Angebot beständig ausbauen, reagieren die Restaurants ebenfalls und stellen sich vielfältiger auf – oder eröffnen gleich ganz neu mit Fokus auf vegetarischem und veganem Essen.

Mit einem Klick auf die folgenden Links kommen Sie zu einer Auswahl veganer und vegetarischer Restaurants in der jeweiligen Stadt – die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Die veganen Restaurants in Essen:

Von Frohnhausen über die Innenstadt bis nach Werden, dazu der Hotspot Rüttenscheid: In Essen wartet ein reichhaltiges Angebot für die Fans von fleischfreiem und pflanzlichem Essen.

„Ist dein Magen eine Grummelgrube? Iss Mittag in der Hummelbude!“ Mit diesem Slogan wirbt das kleine Bistro auf der Lüneburger Straße 2 in Frohnhausen für sich. Nicole Hobach und Jonas Hußmann tischen seit 2020 wechselnde Gerichte wie Currys, Eintöpfe, Suppen, Aufläufe und Pasta auf – dazu kommt alles für die vegane und vegetarische Kaffeetafel. Warum die Corona-Krise sogar der Auslöser für den Schritt in die Selbstständigkeit war, erzählte das Duo Redakteurin Jana Hannemann.

Ist die „Hummelbude“ noch relativ frisch in der Stadt, gilt das „Sattgrün“ in der Theater-Passage (Rathenaustraße 2/Hirschlandplatz) mit sieben Jahren auf dem Buckel als etabliert. Wer die Auswahl von drei verschiedenen Tellergrößen überstanden hat – vom Suppenpott mal abgesehen, der kann sich auf ein abwechslungsreiches Buffet stürzen. Auch der aromatische Schokokuchen ist jeden Euro wert. Maren Schürmann verrät, was es sonst noch auf die Gabel gibt.

Eines der bekanntesten veganen Restaurants in Essen ist das "Farbenfroh" in Rüttenscheid. Wer an der Paulinenstraße/Ecke Fraziskastraße die Gemüseküche genießen will, der sollte sich beeilen - denn das Restaurant hat nur noch bis zum 19. März geöffnet. Warum das "Farbenfroh" schließt hat Redakteurin Katrin Böcker aufgeschrieben.

Diese und weitere Schlemmtempel hat Redakteurin Katrin Clemens in einer Übersicht zusammengefasst, darunter das „Peace Food“, das „Zodiac“ und das „Moji“. Anschriften, Öffnungszeiten und Internet-Auftritte gibt es hier: Vegan und vegetarisch – die besten Restaurants in Essen.


Die veganen Restaurants in Duisburg:

Die „Krümelküche“ gehört zu den ersten Anlaufstellen, wenn es um veganes Essen in der Rhein-Stadt geht. Seit 2014 hatten die Gründer Sarah und Dennis Strillinger im Dellviertel einen Wohlfühl-Ort mit Wohnzimmer-Charme kreiert, in ihrem Sinne setzten die Nachfolger Nora Weidtkamp-Reekers und Martin Reekers die Arbeit ab 2018 fort.

Auf die Gabel gibt es an der Johanniterstraße 28 Sojasteak-Stullen und Burger mit Saitanpatty, auch die Kuchenkarte ist etwa mit Cashew-Birnen-Tarte gut gefüllt. Welche Aktion die „Krümelküche“ während der Pandemie initiierte.

Mit „veganem Powerfood“ lockt die Kantine „GreenDay“ in den Duisburger Süden. Mitten im Gewerbegebiet Keniastraße (Hausnummer 33) tischen die Gründerinnen Petra Altmiks und Anna Heying unter anderem Drillings-Kartoffelsalat mit Gurken-Relish oder türkischen Bulgur auf – bei Bedarf zum Mitnehmen. Warum auch Fleischesser gerne in Grossenbaum zuschlagen, verrät dieser Text.

Laffe Falafeln? Kommen bei Muhamed Khalil nicht auf den Teller – schließlich hat sich der Chef des „Falafel 1001“ das Rezept früher bei seiner Oma in Jordanien abgeguckt. Selbst gemachte Zutaten – vegan versteht sich – bringt der Duisburger auf der Hansastraße 82 in Form, zu den Falafeln gibt es meist Hummus und Gemüse.

Das „Café Kasbar“ ist ein weiteres vegan-vegetarisches Restaurant mit langer Tradition, das Köstlichkeiten aus dem Nahen Osten an Mann und Frau bringt – aber auch Fleischbeilagen gibt es an der Heerstraße 267. Denn: „Niemand soll bei uns ausgegrenzt werden!“, heißt es auf der Homepage. Bereits seit 2005 empfängt Maike Müller zu Falafeln, gebratenem Gemüse und veganen Pasten. Sie selbst brachte ein einschneidendes Erlebnis auf den tiernahrungslosen Geschmack, wie Redakteurin Annette Kalscheur berichtete.

Frisch vor Ort sind außerdem das Café „Ørth“ in Neudorf, die Kette „VeganLand“ in der Altstadt und der vegane Dönermann „Tip. Top“ am Sonnenwall. Alteingesessen ist dagegen das „LoLu“ auf der Claubergstraße 12, weitere Alternativen finden Sie in dieser Übersicht.

Lesen Sie auch: Ranking - Restaurants in Duisburg sollen bestes Essen liefern


Die veganen Restaurants in Dortmund:

In Dortmund werden Veganerinnen und Veganer satt, das Angebot reicht von kleinen Läden über Pizzerien bis zu Ketten. Zur ersten Kategorie gehört das „Doppeltsolecker“ (Neuer Graben 74), das auf seiner Internetseite für sich wirbt: „Wir zaubern mit frischen Zutaten und einer dicken Prise Leidenschaft neben Comfort Food auch manch eine süße Verführung auf Dortmunds Teller.“

Die bestehen etwa aus veganem Wareniki, also gebratenen ukrainischen Teigtaschen mit Kartoffelfüllung. Oder veganem Georgischen Chachobili mit einem Filet an würziger Tomaten-Koriander-Sauce. Hausgemachte Desserts und Kuchen gibt es im Bistro für 50 Cent Aufpreis mit à la Karamell oder Maracuja.

Rolle oder Box? Die Frage stellt sich im „Gustav Grün“ (Kuckelke 8), das zwei Brüder 2017 in Münster gründeten – und das inzwischen in vier deutschen Städten heimisch ist. Die Rolle besteht aus einem Wrap, für den aus 20 Zutaten derer drei ausgewählt werden, vom Mango-Chutney bis zum Avocado-Hummus. Eine hausgemachte Sauce und zum Beispiel veganer Kebab oben drauf, fertig ist laut Website das „Green Fast Food in Restaurant-Qualität“.

In die Box kommen neben den Basis-Salaten gleich fünf Toppings, Sauce und die Specials wie veganes Schawarma. Eine Google-Rezension fasst zusammen: „Ultranice toppings und extrem geile Soßen. Könnt hier noch ewig schreiben.“

Wer sich vom Namen nicht abschrecken lässt, dem tönt an der Kronenstraße 23 ein „Buon Appetito“ entgegen – dort backt die Pizzeria „Corona“ vegan. Satte 29 Pizzen stehen auf der virtuellen Speisekarte, versehen mit Hinweisen, woher veganer Käse und Schinken kommen. Auf der namensgebenden Pizza des Restaurants landen übrigens Sahnesoße (von „Prouamel“), Spinat und Lachs (von „Veggie“).

Am Konzerthaus in der Stadtmitte wartet das „Lord“ auf Gäste – und das bereits seit der Gründung im Jahr 1988. Zu den beliebtesten arabischen Köstlichkeiten gehören der vegane Arabic Wrap und der Falafel Wrap. Auch gebackene Erdäpfel hat der frühere „Kartoffel-Lord“ weiter im Angebot, hier lesen Sie mehr über den Foodtrend Kartoffeln.

Zu den Dauerbrennern veganer Restaurants in Dortmund gehört außerdem das „Guttut“ auf der Lindemannstraße 4. Chefin Ramona Dworschak serviert Burger, Falafelteller und Burritos, auch das Frühstück ist im kleinen Ladenlokal möglich. Gebäck, Kuchen und Kaffee runden das Angebot ab – über Letzteres und die Geheimnisse von Milchalternativen im Kaffee spricht Dworschak hier.


Die veganen Restaurants in Bochum:

„Du bist keine Weltstadt“, singt Herbert Grönemeyer über Bochum, dennoch kann sich die „Blume im Revier“ als Gastronomie-Metropole sehen lassen. Das kommt auch den vielen Studierenden der Ruhr-Uni zu Gute, die – wenn es die Pandemie zulässt – sich seit Januar 2022 gar nicht mehr vom Campus bewegen müssen – dank dem Restaurant „Rote Beete“.

Die Premiere hat Lukas Schmülling unter seinen Fittichen, der Koch erklärt im Interview mit dem Förderungswerk: „Mit unseren Gerichten zeigen wir, wie simpel, aber genial die vegane Küche ist.“ Eine tägliche Auswahl von bis zu fünf verschiedenen Gerichten erhielten die Gäste, sagt Schmülling, mit Ausnahme der Aktionsgerichte wie Flammkuchen oder Pizza auch in Buffetform. „Der Gast bestimmt somit selber, wie viel er von welchem Gericht haben möchte.“ Das Angebot richtet sich an Studierende, Hochschulbedienstete und Gäste.

+++ Wie der Rote-Bete-Burger mit Süßkartoffelpommes schmeckt, hat Redakteurin Verena Lörsch frisch aufgeschrieben: +++

Schick in Schale präsentiert der „Kimbap Spot“ auf dem Ostring 22 veganes Essen. Inhaberin Kyung-Ah Meiers verwirklichte sich 2018 den Traum vom eigenen Korean Soulfood-Restaurant, seitdem befüllt sie Bowls unter anderem mit Seetang („Kim) und gekochtem Reis („Bap“). Weshalb Meiers auch dank der Bürgerinnen und Bürger weiter in Bochum kocht, lesen Sie hier.

Auf der Universitätsstraße 79 hat sich das Restaurant „Zum kleinen Esel“ eingerichtet, das auf mexikanisches Essen setzt. Burritos stehen hoch im Kurs, etwa der „Acapulco Fever“ mit Reis an Kurkuma, Black Beans und Himbeer Habanero Salsa. Warum er in der Corona-Pandemie eher notgedrungen eine .

Pandemiebedingte Schlagseite hat das „Heidewitzka“ auf der Hattinger Straße 218 erlitten. Das Lokal „mit Wohnzimmergemütlichkeit und St. Pauli-Charme“ hinterließ Mitte Januar einen emotionalen Beitrag auf seinen Kanälen, um die Situation darzulegen. „Finanziell sind wir fast am Ende angekommen und stellen uns die Frage, machen wir weiter oder hören wir auf“, heißt es dort. Redakteur Jürgen Stahl .

+++ Sie sind immer noch auf der Suche? Insgesamt zehn vegane Restaurants in Bochum wie das „Blondies“ hat Redakteurin Carolin Rau in dieser aktuellen Übersicht aufgelistet. +++


Die veganen Restaurants in Herne:

Knapp 157.000 Hernerinnen und Herner kommen bislang nicht in den Genuss eines veganen Restaurants, müssen aber auf die keineswegs verzichten. Dafür sorgt zum Beispiel die „Kornmühle“, der alteingesessene Bioladen an der Viktor-Reuter-Straße 13. Die Speisekarte des Bistros hält vegane und vegetarische Gerichte wie den klassischen Linseneintopf mit Räuchertofu bereit, im Markt warten laktosefreier Käse und sulfitfreier Wein. Wie die „Kornmühle“ zudem Verpackungsmüll spart, lesen Sie .

Weder von einsackenden Decken noch von der Pandemie hat sich das Restaurant „Ruhrpott-Burger“, vorher „Burgerado“, aus der Spur bringen lassen – weshalb es an der Behrensstraße 4 weiter fünf vegetarische und vier vegane Whopper gibt. Zu ersteren gehören der Green Gras Burger (mit Halloumi und Ruhrpott-Burgersoße) und der Gemüse-Nuss Burger, zu zweiteren der Latin Lover (Grillgemüse und Tomaten-Auberginencreme) sowie der Wild Wild West (Kidney-Bohnen-Tofu-Patty und Hot Salsa).

Wer es vegan und eiskalt mag, der ist ab Februar wieder bei „Emma the Mu“ richtig aufgehoben. Die Eismanufaktur in der Nachbarschaft der „Ruhrpott-Burger“ (Behrensstraße 10) , die frei von künstlichen Zusatzstoffen, Farbstoffen und künstlichen Aromen sind. Und auf Wunsch auch ohne „Mu“, also milchfrei. Auf der Homepage heißt es: „In der einen Woche könnt Ihr Ananas-Minze oder Weiße-Schoko-Limette bei uns schlecken, in der anderen vielleicht Erdnuss-Karamell oder Blaubeere-Lavendel. Es erwartet Euch immer wieder etwas Neues.“ In welchem Land die Inhaber Öznur und Olaf Kern die Idee für ihre Eismanufaktur hatten – und was es sonst noch zu kaufen gibt.


Die veganen Restaurants in Gelsenkirchen:

Auf der Karte veganer Restaurants im Ruhrgebiet ist Gelsenkirchen bislang noch ein weißer Fleck. Und so schließen etablierte Gourmettempel die Angebotslücke, zum Beispiel die beiden Ketten „Cafe Del Sol“ (Adenauerallee 128 und Dessauerstraße 21) sowie „Café Extrablatt“ (Arminstraße 1). Erstere bieten Red Curry Thai-Style und Organic Burger an, während in Reichweite des Hauptbahnhofs der Green Mexican Wrap und Pizza-Brötchen mit Hummus-Dip auf die Gabel kommen.

Auf die steigende Nachfrage hat außerdem das „Hexenhäuschen“ auf der Marienstraße 6 in Buer reagiert: Verschiedene Sojaschnitzel, gegrilltes Tofu und gebackene Champignonköpfe finden sich auf der Speisekarte.


Die veganen Restaurants in Mülheim:

Der Veggi-Platzhirsch unter den Restaurants ist in Mülheim das „Ronja“. Sinan Bozkurt steht bereits seit 2015 an den Herdplatten, inzwischen im Ringlokschuppen (Am Schloss Broich 38). Vegetarisch, vegan, auf Wunsch glutenfrei, mit regionalen und saisonalen Produkten in Bio-Qualität – wohl bekommt’s.

Die Karte hält Vorspeisen wie den weißen Riesenbohnensalat bereit, ebenso Hauptspeisen wie die Gemüsepfanne in Kokoscurrysauce, das Sellerieschnitzel oder Burger und Pizzen. Was das „Ronja“ außerdem ausmacht – zum Artikel.

„Für Mülheim sehr hip“, urteilt ein Google-Nutzer über das „Fair1-Heim“, das seit 2016 in den Sportpark Saarner Ruhraue zieht. Das Lokal bietet nachhaltige Nahrung – auf Wunsch auch vegan – in Wohnzimmer-Atmosphäre, zum Beispiel Pizzen, Salate und Bowles sowie eine Wochenkarte. Neben Social Media und der Website bespielt das „Fair1-Heim“ selbst den Musik-Streamingdienst Spotify mit einer eigenen Playlist – und wächst in Zukunft.

+++ Nicht das Passende dabei? Vom „Mekka der Veganer links der Ruhr“ und weiteren Restaurants schreibt Georgios Psaroulakis. +++

Wem der Sinn nach Süßem steht, der sollte unter anderem für veganen Kuchen in zwei kleinen Cafés vorbei schauen, dem Unverpacktladen „Püngel & Prütt“ am Löhberg 68/70 sowie der Bagel-Bar und dem Kaffee-Salon „Das Kaff“ auf der Bachstraße 12. Das Duo macht die Innenstadt attraktiver und verbreitet Optimismus in der Corona-gebeutelten Gastro-Szene. Mehr zu den beiden Cafés:


Die veganen Restaurants in Oberhausen:

Westfield Centro, Rudolf Weber-Arena, Gasometer: Oberhausen ist reich an Publikumsmagneten. Auf die Veggi-Restaurant-Landschaft trifft das dagegen nicht unbedingt zu. Erste Akzente setzte vor knapp zehn Jahren bereits die „Kombüse 22“, später „Schmackofatz“ bzw. „Yummy“ im soziokulturellen Zentrum Druckluft, Nachfolger für das vegane Lokal gibt es nicht.

Fündig wird man schließlich auf der Promenade, wo etwa die Restaurant-Kette „MoschMosch“ mit japanischen Köstlichkeiten lockt. Von „Jippi Jappa“ (gebratene Weizennudeln mit Yakisoba Sauce) bis „Yakiudon“ (gebratene Udonnudeln mit saisonalem Gemüse) reicht die Speisekarte.

„The vegan revolution“ verspricht zudem das „Che-Vegan“, das mit seinem Foodtruck das Ende der Pandemie kaum erwarten kann. Das Essens-Programm der Burger-Brater sowie einen Online-Shop gibt es auf der Website.


Die veganen Restaurants in Bottrop:

Bottrop auf dem Weg zur Vegan-City? Zumindest gibt es in der Stadt seit fünf Jahren ein rein veganes Restaurant, das „Asia Vegan Chay“. Van-Lam Nguyen hat sich den Verzicht von tierischen Produkten im Essen bei den Mönchen in seiner Heimat Vietnam abgeschaut, Chicken Hongkong-Style oder Ente Shanghai-Style sind deshalb aus Tofu oder Seitan.

Fünf von fünf Sternen bei 200 Bewertungen auf Facebook und noch einmal mehr positive Rückmeldungen bei Google machen deutlich: Das Angebot an der Essener Str. 24 trifft einen Nerv. Was besonders nachgefragt ist, verrät der ehemalige Fischkutter-Kapitän .

Das City-Sortiment erweitert außerdem der erste Vegan-Supermarkt, seit einem guten halben Jahr betreiben Julia Kubik und Stefan Wollenberg auf der Hochstraße den „Just VGN“. Gut über die Theke geht der Käse auf Cashewbasis, was es noch im Ladenlokal gibt, lesen Sie .


Die veganen Restaurants in Gladbeck:

Ein Gastronomie-Gutachten im Auftrag der Stadt hat vergangenes Jahr festgestellt, dass es in Gladbeck kaum trendige Läden für junge Leute gibt, etwa vegetarische und vegane Restaurants. In diese Lücke stößt das „Hashtag Schmeckt“ im Zentrum, das sich den Ofenkartoffeln verschrieben hat.

Auf der Rentforter Straße 3 gibt es diese mit oder ohne Fleisch, bieten vegetarische und vegane Toppings an – dazu Salate und Wraps.


Die veganen Restaurants in Witten:

Eine Speisekarte mit einem rein veganen Angebot gibt es in Witten nicht mehr, seitdem Mitte 2019 das Bistro „The Curly Cow“ seine Pforten schloss. Das Team um Max Keßler hatte sich damals einen Lebenstraum erfüllt und lockte nicht nur mit pflanzlichen Pommes, Burgern und Gyros, sondern auch mit Wohnzimmeratmosphäre – Konzerte und Bingo-Abende inklusive.

Jetzt hält Natalie Bubolz die Fahnen des fleischlosen Essens in der 96.000 Einwohner-Stadt hoch und empfängt im „Fräulein Mayer“ an der Oststraße 7. Die vegane Brotzeit gibt es ebenso wie die Schoko-Tarte, dazu zaubert die Inhaberin aus alten Möbelstücken neue Hingucker. Das Stichwort lautet „Upcycling“.

Frisch in der Stadt ist zudem das "Café Velcome" - dabei steht das "V" natürlich für vegetarische und vegane Leckereien. Auf der Geschwister-Scholl-Straße im Kreativquartier Annen steht dazu eine besondere Besitzerin hinter dem Tresen -

Fans der indischen Küche sollten dem „Haveli“ (Bodenborn 66) einen Besuch abstatten, eine ganze Seite weist vegane und vegetarische Köstlichkeiten aus. So kochen Parmod und Jaypal Singh etwa Kichererbsen in Masala-Sauce, gegrillte Auberginen mit Ingwer und Tomaten oder ein Linsengericht.


Die veganen Restaurants in Hattingen & Sprockhövel:

In Hattingen müssen Veganerinnen und Veganer genauer hinsehen. Auf ihre Kosten kommen sie etwa in „Wegermann’s Bio-Landhaus“, das auch der Restaurantkritiker „Gault&Millau“ empfiehlt. Im Wodantal 62 stellen und Melania Sodtke winterliche Blattsalate und Wodantaler Zwiebelsuppe auf den Tisch, auch mehrere vegetarische Menüs finden sich auf der Karte.

Neben dem „Haveli“ in Witten gehört der Familie Singh auch auf der Hattinger Johannisstraße 8 ein indisches Restaurant gleichen Namens, das vegan und vegetarisch kocht – von gegrilltem Gemüse bis Channa Masala.

Nach Sprockhövel lockt das „Sukhothai“ mit seiner . Veganerinnen greifen zu den Tofuspießen mit hausgemachter Erdnusssoße, gebackenem Gemüse im Teigmantel oder rotem Curry in Kokosnusscreme. Elf vegane Gerichte stehen neben weiteren vegetarischen Menüs an der Bochumer Straße 15 auf dem Speiseplan.

Ein Opfer der Corona-Krise wurde dagegen der , das Geschäft „Vegdaar“ mit Produkten für die heimische Pfanne. Apropos veganes Essen: Das stand an einer zum Jahreswechsel im Mittelpunkt.


Die veganen Restaurants in Velbert:

Velberts Köchinnen und Köche machen die ersten Schritte hin zu vegetarischem und veganem Essen – und verzichten immer häufiger auf Fleisch. So zum Beispiel Matteo Benetazzo, der auf der Blumenstraße 3 das „Bistro da Omero“ betreibt und nach eigenen Angaben rund 40 Prozent der alle zwei Wochen wechselnden Tageskarte vegetarisch bestückt.

Auch von der „Langenhorster Stube“ greift mehr und mehr auf Falafel-Burger und Salat zurück, er nennt 15 bis 20 Prozent des Tagesbedarfs für vegetarische und vegane Gerichte.

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